Evangelischer Presseverband für Bayern e.V.

Was wir tun

Projekte


 

Stipendienprogramm "Journalismus und Religion"

Religion und Kirche spielen in unserer heutigen Gesellschaft und der aktuellen Situation eine immer größere Rolle.
Das Stipendienprogramm soll Kenntnisse zu historischen Zusammenhängen, interkonfessionellen Kooperationen und einzelnen Projekten vor Ort vermitteln und bietet ein Internationales Journalisten-Austauschprogramm und eine Recherche- und Studienreise für Medienschaffende. 


 

Projekt Weltreligionen

Der "Newsroom Weltreligionen" versteht sich als Portal zum Thema Weltreligionen in Deutschland. Schwerpunkt bilden Projekte, die mit der medialen Verbreitung und der Auseinandersetzung mit Glaubensvorstellungen und Religion zu tun haben. Ziel aller Projekte ist es, Grundwissen zu vermitteln und den Dialog untereinander zu fördern. Außerdem vertreiben wir den "Infodienst Weltreligionen", der monatlich aktuelle Informationen rund um die Religion bietet.


 

EPV Redaktionsgespräche

Die EPV-Redaktionsgespräche setzen Impulse für eine differenzierte Berichterstattung über Kirche und Religion, Politik und Gesellschaft, Soziales und Kultur.
Redakteurinnen und Redakteure der Medien des EPV laden monatlich eine prominente Persönlichkeit zum Redaktionsgespräch ein. 

 

Kunst und Religion - Sehen. Erleben. Erfahren.

Das Portal "Kunst und Religion" informiert über aktuelle Projekte und neue Tendenzen. Wir bieten Ihnen außerdem die Möglichkeit, Künstler bei unseren Atelierbesuchen hautnah zu erleben und einen Blick in verschiedenste Schaffensprozesse zu werfen.

 

Ausstellung "Gramic - Toleranz in Comics und Graphic Novels"

Die Wanderausstellung "Toleranz in Comics und Graphic Novels" ermöglicht einen aktuellen Blick auf das Medium Comic und Graphic Novel und eignet sich für Einzelpersonen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Ausstellung ist Teil der Lutherdekade und wird verliehen an öffentliche Einrichtungen wie Museen, Galerien, Jugend- und Medienzentren, Rathäuser, kirchliche Einrichtungen.

 

 

Ausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration"

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen - derzeit also rund 30 Millionen. Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, erleben oft Gewalt und Diskriminierung. Die Ausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration" präsentiert das Werk von 9 Fotografinnen und Fotografen. Die Bilder dokumentieren das Leben der Frauen in ihrer Heimat, auf der Flucht und im Asyl. Die Ausstellung wird verliehen an öffentliche und kirchliche Einrichtungen.

 

 

Lagois Fotowettbewerb


Der Martin-Lagois-Fotowettbewerb wurde 2008 vom Evangelischen Presseverband in Bayern e.V. ins Leben gerufen. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und erinnert an Pfarrer Martin Lagois (1912-1997), der die kirchliche Publizistik in Bayern prägte. Hauptsponsor des Martin-Lagois-Wettbewerbs ist das Evangelische Siedlungswerk (ESW).

 

Lutherpedia.de - Luther multimedial erleben.

Das Projekt "Lutherpedia" ist der offizielle Beitrag des Evangelischen Presseverbands für Bayern e.V. zur Lutherdekade. Auf der Seite finden Sie Hintergrundinformationen und Lesestoff, Hinweise auf Termine und Produkte. Regelmäßig informieren unsere Redakteurinnen und Redakteure über neue Projekte und Konzepte zum Lutherjahr - mit einem besonderen Schwerpunkt auf multimediale Inhalte.

 

Multimediale Webseite über den Medienpionier Robert Geisendörfer

Am 26. Februar 1976 starb der Medienpionier Robert Geisendörfer. Für die evangelische Publizistik hat er Wesentliches geleistet. Den Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. in seiner heutigen Form würde es ohne ihn wahrscheinlich nicht geben. Anlässlich seines Todes vor 40 Jahren hat der EPV eine neue multimediale Webseite veröffentlicht. Tauchen Sie ein in die Geschichte Geisendörfers! Das Projekt ist die erste Sammlung zum Werk und Wirken des protestantischen Medienpioniers.

 


Periodika


 

  

 

Newsletter der ELKB

Monatlich aktuelle Informationen aus der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

 

 

Synode Aktuell

Entscheidungen, Beschlüsse und Themenschwerpunkte der Synodaltagungen  


 

 

 

 

 

Kirche im Rundfunk

Evangelische und katholische Ansprachen aus dem Radio und Hörfunk-/Fernsehtipps 

 

Grüss Gott

Begleiter der Evangelischen Kirche in Uraub und Kur 

 

 


Online-Redaktion / Crossmedia / Periodika

Die Abteilung Online / Crossmedia / Periodika ist Ihre Ideenschmiede im Medienbereich der bayerischen Landeskirche. Wir begleiten den Medienwandel mit der Entwicklung neuer redaktioneller Produkte und Projekte. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine hohe Qualität der Inhalte sowie professionelle Texte, Bilder, Töne und Bewegtbilder.

Bildung und Medienkompetenz sind uns wichtig: Mit unseren Foto- oder Kreativ-Wettbewerben fördern wir die Auseinandersetzung mit christlichen Werten und Inhalten. Derzeit können Sie Ausstellungen zum Thema „Toleranz im Comic“, „Weltreligionen“ und „Flucht und Vertreibung“ ausleihen und in Ihrer Einrichtung zeigen.

Wir sind Ihre Partner, wenn es um Fundraising und Fördermittel von Medienprojekten geht. Gerne betreuen wir Ihre Projekte und sind Ihnen bei der Konzeptionierung von EU-Anträgen oder Fördermittelanträgen bei Stiftungen behilflich.

Die Medienbranche befindet sich im Umbruch. In unserem Bereich Periodika decken wir die gesamte Palette der Dienstleistungen im „Corporate Publishing“ ab, von der Redaktion bis zum Vertrieb, vom Anzeigenverkauf bis zum Druck. Wir betreuen Magazine wie die „Evangelische Frauenzeitschrift (efi)“ oder die „Nachrichten der ELKB“. Wir beraten Sie gerne, wenn es um die Entwicklung neuer redaktioneller Formate oder Publikationen geht.

 

Zu den Projekten, die von dem Bereich betreut werden, zählen der Martin-Lagois-Fotowettbewerb, der Comic-Wettbewerb "Gramic" oder die regelmäßigen EPV-Redaktionsgespräche.

Ausstellung "Luther in Comics, Cartoons und Graphic Novels"

 

Luther Plakate, Bilder und Flugblätter sorgten dafür, dass die Inhalte der Reformation einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden. Die Ausstellung "Luther in Comics, Cartoons und Graphic Novels" thematisiert die Darstellung des Reformators und ihrer medialen Verbreitung – mit aller sinnlichen Kraft, die Bilder entfalten können.

Die Ausstellung ist zur Lutherdekade "Luther 2017 – 500 Jahre Reformation" entstanden.

Ausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration"

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen ­– derzeit also rund 30 Millionen. Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, erleben oft Gewalt und Diskriminierung. Die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ präsentiert das Werk von neun Fotografinnen und Fotografen. Die Bilder dokumentieren das Leben der Frauen in ihrer Heimat, auf der Flucht und im Asyl.

Leihen Sie die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ für Ihre Gemeinde, Ihre Bildungseinrichtung, Schule oder Galerie aus.

Auf der Flucht

Flucht, Vertreibung und Asyl sind Thema unserer täglichen gesellschaftlichen Diskussion. Neun Fotografen haben das Leben von Frauen dokumentiert, die geflohen sind. Sie schildern den Alltag in den Flüchtlingslagern und die schwierige Suche nach einer neuen Heimat. Mit der Leih-Ausstellung können Sie vor Ort zur Diskussion anregen und den Dialog befördern. Die Schau besteht aus 37 hochwertigen Tafeln im Format 60 x 80 cm. Sie kann schnell auf- und abgebaut werden und wird in einem stabilen Rollkoffer angeliefert.

 

Konditionen und Preise

Die Ausstellung kann bereits ab einem Betrag von 150,- Euro pro Woche zzgl. Umsatzsteuer ausgeliehen werden – inklusive Versicherung und Handling. Die Frachtkosten sind vom Nutzer zu tragen. Auf Anfrage organisieren wir für Sie den Transport über eine Spedition.

Sie nennen uns Ihren Terminwunsch per E-Mail oder am Telefon. Sie erhalten einen schriftlichen Vertrag, der die Konditionen und Preise festhält. Mit der Rücksendung des Vertrags ist die Ausstellung verbindlich gebucht.

Zu unseren Leistungen gehören die Organisation des Transports, eine Anleitung für den Auf- und Abbau, die Beratungsleistung für ein Rahmenprogramm. Wir stellen Informationsmaterial und eine Materialkiste zur Verfügung für die pädagogische Arbeit an Schulen oder Bildungseinrichtungen. Und Sie erhalten kostenlos Material für Ihre Kommunikation und Pressearbeit - wie etwa eine Vorlage für das Ausstellungsplakat.

Hier unser Flyer zum Download: 2016_lagois_ausstellung_leihen_flyer.pdf

Materialkiste für die pädagogische Arbeit

Begleitend zur Ausstellung wird eine Materialmappe mitgeliefert. Sie enthält eine Dokumentation, DVDs zum Thema, eine Informationsbroschüre mit pädagogischen Tipps und Ideen für die Projektarbeit in Schule, Gemeinde oder Bildungseinrichtung.

Workshops und Referenten buchen

Wir unterstützen Sie bei der Gestaltung des Rahmenprogramms. Laden Sie einen der Fotografen ein oder veranstalten Sie einen Filmabend! Sie suchen eine pädagogische Fachkraft für einen Workshop? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen gerne bei der Planung Ihrer Veranstaltungsreihe.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung "Auf der Flucht - Frauen und Migration"

Das 13-jährige Mädchen erntet bei über 40 Grad Celsius Gemüse. In die Schule kommt sie nur selten, denn ihre derzeitige Heimat ist ein Zeltlager. Der Münchner Fotograf Erol Gurian dokumentiert in seiner Reportage „Bekaa Blues“ das Leben der Flüchtlinge im Libanon. Die junge Frau ist eine von rund 400.000 syrischen Menschen, die in einem „informal Settlement“, einer Zeltstadt, mit Unterstützung des UNCHR-Hilfswerks untergekommen sind. Vor allem die Mädchen leben dort in prekären Situationen. Sie müssen auf dem Feld arbeiten, wo sie nur halb so viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen, werden häufig bedroht, vergewaltigt oder im Alter von zwölf Jahren verheiratet, um die finanzielle Situation der Familien aufzubessern.

2016_Gurian_Pressefoto_Libanon_Flüchtlinge Copyright: EPV/Gurian2016_Roith_Pressefoto_Syrien_Flüchtlinge Copyright: EPV/Roith2016_Hamad_Pressefoto_Kurdische_Frauen Copyright: EPV/Hamad

Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, gehen einen Weg voller Grausamkeit, Gewalt und Diskriminierung. Der Martin-Lagois-Fotowettbewerb 2016 widmet sich diesen Frauen. Die Wanderausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ schlägt einen weiten Bogen. Sie erzählt von Frauen, die in der Heimat zurückgeblieben sind, sich auf der Flucht befinden oder Asyl gefunden haben in einem fremden Land.

Oft sind es die Frauen, die am wenigsten zu verlieren haben und am meisten zu gewinnen. Der fränkische Fotograf Heiko Roith wollte wissen, woher die Asylbewerber stammen, und begab sich mit schusssicherer Weste und Leibwächter nach Syrien. Seine Begegnungen mit Frauen hat er in eindrucksvollen Bilder festgehalten. Die Fotografin Sonja Hamad stammt selbst aus Syrien. Sie porträtiert kurdische Frauen, die sich dem traditionellen patriarchalischen System verweigern – und stattdessen für ihre Freiheit kämpfen.

Die Wanderausstellung präsentiert das Werk von neun verschiedenen Fotografinnen und Fotografen, die sich selbst auf die Reise begeben haben, um sich mit dem Schicksal der Frauen zu beschäftigen. Die Schau entstand im Rahmen des Martin-Lagois-Fotowettbewerbs 2016, der unter der Schirmherrschaft der Ständigen Vertreterin des Landesbischofs, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, steht.

 

 

 

Fotos von oben nach unten: Mädchen gehen in die Schule im Flüchtlingslager, Foto: Erol Gurian; Flüchtlingslager in Syrien, Foto: Heiko Roith; Kurdische Kämpferinnen, Foto: Sonja Hamad

 

Die Tafeln der Ausstellung

  • Sonja Hamad: Jin, Jiyan, Azadi - Frauen, Leben, Freiheit
  • Erol Gurian:  Bekaa Blues: Vom Leben syrischer Flüchtlingsmädchen im Libanon
  • Heiko Roith: Gesichter Syriens
  • Maria Litwa: Jesidische Frauen im Irak
  • Hatice Ogur: Kurdische Frauen im Irak
  • Emine Akbaba: Syrische Frauen in der Türkei
  • Sibylle Fendt: Deutsches Flüchtlings(krisen)land
  • Nathalie Bertrams: Vergessene Frauen im Libanon
  • Frank Schultze: Befreiungsaktion für jesidische Frauen

So wurde die Ausstellung in St. Egidien, Nürnberg, präsentiert:

Ausstellung Lagois Egidienkirche Nürnberg

Ausstellung "Toleranz in Comics und Graphic Novels"

 

GramicDie Ausstellung „Toleranz in Comics & Graphic Novels“ stellt das Werk von über 40 Comic-Zeichnern aus aller Welt vor. Jede Tafel ist einem Künstler gewidmet — und zeigt eine komplette Geschichte oder den Auszug aus einer längeren Graphic-Novel.

Zu sehen sind die Werke von renommierten Künstlern wie David Füleki, Simon Schwartz, Birgit Weyhe oder Isabell Ristow. Aber auch junge Nachwuchszeichner haben sich mit dem Thema Toleranz auseinandergesetzt.

Die Wanderausstellung wurde konzipiert aus Anlass der Lutherdekade, die 2013 unter dem Thema "Reformation und Toleranz" stand. An dem internationalen Comic-Wettbewerb des Evangelischen Presseverbands für Bayern beteiligten sich mehr als 120 Zeichnerinnen und Zeichner. Die Ausstellung wurde auf dem Comicfestival München und dem Comicsalon Erlangen präsentiert.



Technische Angaben zur Ausstellung:Plakat Toleranz in Comics und Graphic Novels

  • Die Ausstellung umfasst 33 Schautafeln im Format 60 x 80 cm (Material: Alu-Dibond), mit einer soliden Alu-Aufhängung. Jede Tafel wiegt ca. zwei Kilogramm.
  • 33 Nylon-Abhängesets mit Bilderhaken zum Aufhängen der Bilder.
  • Auf Nachfrage können 30 Pappkartons im Format 90 x 90 x 90 cm bestellt werden, die wie Tische aufgestellt werden können. Diese eignen sich zur Präsentation eigener Arbeiten.
  • Die Schautafeln werden transportiert in stabilen Holzkisten im Format 70 x 90 x 115 cm. Jede Kiste wiegt ca. 80 Kilogramm und verfügt überzwei Metallgriffe zum Tragen.Empfohlen wird eine Grundfläche von mindestens 50 qm.

Ausstellung "Generation Flucht"

Generation Flucht Was bedeutet Heimat? Was empfinden Menschen, wenn sie vertrieben werden? Was erzählen sie von ihrer Vergangenheit? Die Wanderausstellung „Generation Flucht“ mit Fotografien der Hamburger Fotografin Verena Berg beschäftigt sich mit der Frage, was passiert, wenn Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden.

Die Fotografin Verena Berg gehört zu den Preisträgern des Martin-Lagois-Fotowettbewerbs 2012.

 

 

Broschüre Leih-AusstellungTechnische Angaben zur Ausstellung:

  • 30 Bildtafeln im Format 50 cm x 75 cm, mit Aufhängern versehen
  • 1 Tafel mit Aufmachertext zum Martin-Lagois-Wettbewerb
  • 1 Tafel mit Informationen über Verena Berg
  • Die gesamte Ausstellung wird in einer Holzkiste angeliefert.
  • Die Bildtafeln können an Galerieleisten oder Nägeln aufgehängt werden. Auf Wunsch können gegen ein Entgelt auch Nylonschnüre für die Befestigung mitgeliefert werden.

Ausstellung "Exodus - Christen in der Türkei"

men, crossMit der Auszeichnung des Martin-Lagois-Förderpreises 2014 realisierte Andy Spyra sein Fotoprojekt „Exodus“ in der Türkei. Er hat die dort verbliebenen Christen getroffen und deren schwierige Situation zwischen tiefer religiöser, geschichtlicher und kultureller Verbundenheit mit der Region und ihrer gleichzeitig zunehmenden Diskriminierung und Perspektivlosigkeit dokumentiert. Zwischen Istanbul und Yerevan, zwischen Georgien und dem Van-See, rund um den Ararat ist er diesen Spuren nachgegangen und hat sich den Menschen fotografisch genähert in einer uralten Kulturregion, die heute durch eine Grenze zerteilt ist und damit stellvertretend für die türkisch-armenische Tragödie steht.

 

Die Ausstellung besteht aus 15 Stoffbahnen.

 

Hier ein Blick auf die Ausstellung, wie sie in Nürnberg präsentiert wurde:

Ausstellung Leihen Andy Spyra Christen in der Türkei       Ausstellung Leihen Andy Spyra Christen in der Türkei

Tagung: Spiritualität der Zukunft

Plakat Tagung Spiritualität der ZukunftDer Evangelische Presseverband für Bayern e.V. ist gemeinsam mit dem Sankt Michaelsbund Medienpartner der Tagung „Spiritualität der Zukunft“. Knapp 20 Referenten gehen in Vorträgen und Workshops der Frage nach: Wie kann der Dialog zwischen freien spirituellen Suchbewegungen und dem pastoral-theologischen Selbstverständnis der Kirche aussehen?

Die Tagung findet vom 18. bis 20. Mai 2017 in den Räumlichkeiten der KHG LMU München statt. Veranstalter sind der Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München (EOM) und Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising (Kardinal-Döpfner-Haus) in Kooperation mit HochschulForum von KHG und ESG der LMU München, Occurso e.V., Evangelische Stadtakademie München, Spirituelles Zentrum St. Martin sowie der Abteilung Fort-/Weiterbildung und Begleitung der Berufe der Kirche EOM.

Die Tagung wird von Redakteurinnen und Redakteuren des EPV und des St. Michaelsbundes begleitet.

Anmeldung und Informationen auf www.spiritualitaet-der-zukunft.de

Storytelling & Bookazine für Tutzing

Bookazine Tutzinger Thesen der Evangelischen Akademie TutzingDie Abteilung Crossmedia im EPV hat die Evangelische Akademie Tutzing im Jahr 2016 bei der Entwicklung einer neuen Kommunikationskampagne beraten. Inzwischen sind die Ergebnisse zu sehen - online und als Printprodukt.

"Die Digitalisierung ist nicht nur eines der Themen, die wir in unterschiedlichen Tagungen aufbereiten, sondern hat auch längst unsere Arbeitsvollzüge erreicht“, sagte Akademiedirektor Udo Hahn bei seiner Begrüßung zum Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing.

Bei dem Multimedia-Projekt „Tutzinger Thesen“ berichteten unsere Redakteure von Tagungen der Evangelischen Akademie Tutzing. Das Storytelling-Format lieferte Hintergrundberichte, Referentenporträts und Video-Interviews.

Zum Jahresempfang erschien nun das Printprodukt. Das Bookazine „Tutzinger Thesen 1“ ist eine Mischung aus Magazin und Buch. Es fasst das Tagungsjahr 2016 noch einmal zusammen. Das Themenspektrum war vielseitig: von Kunst in Zeiten des Krieges über Reformation im Wandel der Zeit bis hin zu Entgrenzungen und Einhegungen von Gewalt. Das Heft enthält zudem ein exklusives Interview mit dem SPD-Politiker Wolfgang Thierse und Auszüge der Dankes-Rede von Frank-Walter Steinmeier, der 2016 mit dem Toleranz-Preis von der Akademie ausgezeichnet wurde.

Bookazine Tutzinger Thesen

EPV-Praktikant: Simon Bernath

Simon Bernath... über sein Praktikum im EPV:

„Mit der Botschaft des Evangeliums an den Diskursen der Gesellschaft teilnehmen, sodass sich die Kirche in die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gespräche einschalten kann.“ Diese Forderung des Ratsvorsitzenden der EKD Heinrich Bedford-Strohm spiegelt meine Meinung der Aufgabe von Kirche wieder und betont den hohen Stellenwert von Journalismus in diesem Bereich.

Religiöse Intoleranz sowie mangelhafte Kenntnis und Beliebigkeit gegenüber dem eigenen Glauben scheinen gleichermaßen zu steigen. Daher ist es wichtig auf der Grundlage eines reflektierten Glaubens zentrale christliche Werte zu vermitteln und sich auf ihrer Basis kritisch zu gesellschaftlichen Kontroversen zu äußern. Eine inhaltlich fundierte und gut recherchierte journalistische Darstellung ist dabei von allergrößter Bedeutung.

In meinem sechswöchigen Praktikum beim Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. erhielt ich Einblicke in die verschiedene Fachbereiche der Journalistik und übernahm konkrete Aufgaben. In der Crossmedia Abteilung (cme) verfasste ich Pressemitteilungen sowie Porträts für das Projekt 'Atelierbesuche', schrieb Beiträge für lutherpedia und half bei der Gestaltung eines interreligösen Kalenders mit. Für die Evangelischen Funkagentur (efa) machte ich Straßen-Umfragen, lernte mit dem Schnittprogramm zu arbeiten und wurde in den Arbeitsablauf der Abteilung eingewiesen. Für die Wochenzeitung Sonntagsblatt durfte ich eine Pressekonferenz besuchen und darüber berichten.

Ich mache ein Doppelstudium an der LMU München mit den Studiengängen Evangelische Theologie und Politikwissenschaft mit Nebenfach Rechtswissenschaft. Das Praktikum beim Evangelischen Presseverband fand im Rahmen eines Handlungsfeldpraktikums meines Theologie Studiums statt.

Martin Lagois-Fotowettbewerb: Ausstellung in Nürnberg

Die ganz unverfälscht abgebildete und gefilmte Realität war großes Anliegen von dem Medienpfarrer Martin Lagois, der von 1912-1997 lebte. Er ist der Namensgeber eines Fotopreises, der jetzt in der Nürnberger Egidienkirche von Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler verliehen wurde. Die Bilder des fünften Lagois-Fotopreises rücken Frauen in den Blickpunkt, die auf der Flucht sind oder in Kriegsgebieten leben. Die Ausstellung in der Egidienkirche ist bis 22. November zu sehen.

Angst ist der ständige Begleiter: Ausstellung "Frauen und Migration"

 

Nürnberg, 25. Oktober 2016. Berlinerin Sonja Hamad gewinnt Fotopreis, Münchner Erol Gurian erhält Förderpreis des Martin-Lagois-Fotowettbewerbs 2016. Schirmherrin Susanne Breit-Keßler würdigt die ausgezeichneten Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger.


Die Berliner Fotografin Sonja Hamad erhält für ihre Arbeit „Jin – Jiyan – Azadi“ – Frauen, Leben, Freiheit den Lagois-Fotopreis in Höhe von 3.000,- Euro. Die in Syrien geborene Kurdin portraitiert in ihrer Arbeit Mädchen und junge Frauen, die sich den kurdischen Milizen angeschlossen haben. Der Titel „Jin - Jiyan – Azadi“ ist der Slogan der Kämpferinnen, die gegen IS im Nahen Osten in den Krieg ziehen. Die Ständige Vertreterin des Landesbischofs, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, erklärte: „Sonja Hamads Frauen sind Kriegerinnen. Das mag erschrecken, wer Mädchen und Frauen auf traditionelle Verhaltensmuster festlegt. Aber wahr ist doch auch: Kein Land kann Respekt für sich einfordern, das seinen Mädchen und Frauen Freiheit nimmt. Kein Mann besitzt wahre Würde, der Mädchen und Frauen demütigt, zerbricht und tötet. Was bleibt, wenn einem Menschenrechte verwehrt bleiben.“ Die Frauen auf den Fotos strahlten Entschlossenheit und Verwundbarkeit aus.

Sonja Hamad hat das Studium der Fotografie an der Berliner Ostkreuzschule absolviert. Nach Ausflügen in die Werbe-Fotografie widmet sich die 30-Jährige seit 2015 der journalistischen Fotografie. Sie wurde unter anderem für ihre Arbeit mit dem Best Portfolio Award der Portfoliosichtung vom Freundeskreis des Hauses der Photographie im Rahmen der Triennale der Photographie ausgezeichnet.

Der Münchner Fotograf Erol Gurian erhält den Lagois-Förderpreis in Höhe von 2.000,- Euro. Mit seiner Fotoreportage lenkt er den Blick auf das Leben syrischer Flüchtlingsmädchen im libanesischen Bekaa-Tal, in dem 400.000 Menschen in Zeltstädten leben. Die Kinder der Flüchtlinge müssen bei sengender Hitze Erntearbeiten verrichten oder werden von ihren Eltern als Ehefrauen verkauft. Erol Gurian erzählt in seinen Fotos von einem Projekt in einer sicheren Zone der libanesischen Non-Profit-Organsiation Beyond Association. Hier erhalten die Mädchen und Jungen gemeinsam die Chance auf Bildung. Schirmherrin Susanne Breit-Keßler: „Eine Möglichkeit auch für werdende Männer, zu begreifen, welche Kostbarkeit ein Mädchen, eine Frau ist.“

Weitere Fotografen, die in der Ausstellung präsentiert werden: Heiko Roith mit seiner Reportage „Faces of Syria“. Mit schusssicherer Weste und Leibwächter flog er nach Syrien. „Seine Gesichter ziehen Betrachtende in ihren Bann: Eine wunderschöne Frau, deren Gottesebenbildlichkeit nicht einmal das Leid zerstören kann. „, so Susanne Breit-Keßler.

Emine Akbaba, Deutsch-Türkin aus Hannover, präsentiert „Beyond dreams and hopes“. Die Fotoreportage über Turkiye und ihre Töchter Ruba, Eye, Suher und Fatma, denen die Flucht aus Syrien in die Türkei gelungen ist. Wie Schirmherrin Susanne Breit-Keßler erklärte, zeigten die Fotos „eine mentale Dimension, eine Haltung der Gesellschaft, die wir dringend brauchen und deshalb im Auge behalten sollten.“

Der "Martin-Lagois-Fotowettbewerb" fördert die Bildberichterstattung zu Kirche, Diakonie und Religion und wird vom Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. (EPV) vergeben. Die mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende fotografische Arbeiten wird alle zwei Jahre verliehen. Der Wettbewerb wird unterstützt von dem Evangelischen Siedlungswerk (ESW), Pigture Werbedruck sowie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der St. Egidienkirche Nürnberg.

 

"Jin - Jiyan - Azadi" - Frauen ziehen in den Krieg gen den ISBekaa-Tal von Erol Gurian

Fotos von links nach rechts: Eine Frau schließt sich dem Kampf gegen den IS an, Foto: Sonja Hamad. Das Leben im Bekaa-Tal, Foto: Erol Gurian.

 

Die Laudatio der Schirmherrin Susanne Breit-Keßler sowie die Rede der Kuratorin Rieke C. Harmsen finden Sie hier.

Ausstellungen ausleihen

 

Sie möchten in Ihrer Einrichtungen einen kulturellen Akzent setzen? Sie planen eine Veranstaltung und sind auf der Suche nach guten Bildern? Dann leihen Sie doch eine unserer Ausstellungen aus.

Ausstellung Lagois Egidienkirche Nürnberg

Wir bieten Ausstellungen mit pädagogischem Material. Die Leih-Ausstellungen umfassen 20-40 Tafeln und können schnell und unkompliziert aufgebaut werden. Die Leihdauer umfasst in der Regel zwei bis vier Wochen.

Unsere Wanderausstellungen können angefordert werden von Organisationen und Institutionen - z.B. Galerien, Kommunen, Eltern-Kind-Zentren, Bildungseinrichtungen, Schulen, Gemeinden oder kirchlichen Einrichtungen. Sie eignen sich für Veranstaltungen und Jubiläen ebenso wie für die Gemeindearbeit oder für den Unterricht. Die genauen Leihbedingungen regelt ein Leihvertrag.

Folgende Ausstellungen stehen derzeit zur Verfügung:

-    „Toleranz in Comics und Graphic Novels
-    „Exodus“ – Fotos von Andy Spyra zum Thema Christen in der Türkei
-    „Generation Flucht“ – Fotos von Verena Berg zum Thema Vertreibung
-    „Auf der Flucht: Frauen und Migration“
-    „Luther in Comics, Cartoons und Graphic Novels“ – ab 2017


Exodus: Christen im Irak, Andy SpyraUnser Medienhaus ist spezialisiert auf die Konzeption, Entwicklung, Durchführung und den Verleih von Ausstellungen. Gerne beraten wir Sie bei der Durchführung Ihres Ausstellungsprojekts!

 

Möchten Sie die Ausstellung buchen, wenden Sie sich einfach per Telefon oder Mail an uns. Dort bekommen Sie auch Informationen über freie Termine und erfahren, wo die Ausstellung aktuell zu sehen ist:
 

Abteilung Crossmedia
Evangelischer Presseverband für Bayern e.V.
Birkerstr. 22, 80636 München
Telefon 089 12172-153
cme@epv.de

Stipendienprojekt für Medienschaffende

Journalistischer Blick auf Religionen in Brasilien


Teilnehmer Stipendienprogramm BrasilienEine zehnköpfige Delegation von Medienschaffenden machte sich für zehn Tage zu einer Studienreise nach Brasilien auf. Die Tour führt die Journalistinnen und Journalisten in den Südosten des südamerikanischen Landes. Die Studienreise gehört zum neuen Stipendienprogramm „Journalismus und Religion“, das vom Evangelischen Presseverband für Bayern e. V: (EPV) entwickelt wurde und von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gefördert wird.


Neben einem Besuch der Theologischen Hochschule in Sao Leopoldo und dem  Kennenlernen der brasilianischen Medienlandschaft, stehen vor allem Projekte aus den Bereichen Religion, Gesellschaft  und Soziales auf dem Programm. So begegnen die Medienschaffenden Vertretern der Landlosenbewegung (Movimento sem terra – MST), erleben Ökologischen Landbau einer Leinbauernvereinigung oder sprechen mit Menschen des indigenen Volks Xokleng. Auch Arbeitslosenprojekte, der Besuch einer Kinder- und Jugendeinrichtung und das Oktoberfest in Blumenau gehören zum Programm.


Projektleiterin Rieke Harmsen erklärt das Ziel der Studienreise: „Wir möchten Medienschaffenden einen intensiven Blick auf soziale, gesellschaftliche und politische Fragestellungen ermöglichen. Am Ende wollen wir, nach gründlicher Recherche, die Geschichten der Menschen in unseren deutschen Medien berichten. Wir wollen Menschen und erfolgreiche Ansätze der Entwicklungs- und Zusammenarbeit mit Brasilien entdecken und von ihnen erzählen.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus verschiedenen Ressorts und Sparten, darunter Printjournalisten, Radio, TV-Redakteure ebenso wie freie Journalisten und Illustratoren.

Das Stipendienprogramm „Journalismus und Religion“ wurde 2016 erstmals ausgeschrieben. Es besteht aus einer Recherche- und Studienreise sowie einem Austauschprogramm zwischen den Medien verschiedener Länder. Im Jahr 2016/2017 führt die Reise nach Brasilien, 2017/2018 nach Tansania und 2018 soll es in den Irak gehen. Das Projekt möchte einen Beitrag leisten zur Wahrung von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Es will zudem ein Netzwerk etablieren zwischen Medienschaffenden verschiedener Länder.

Download: Pressemeldung und Foto

Akademie Tutzing bildet Kulisse für Snowden-Film

Zum ersten Mal in der fast 70-jährigen Geschichte diente die Evangelischen Akademie Tutzing als Filmkulisse für eine internationale Kinoproduktion: Regisseur Oliver Stone drehte auf dem Gelände mehrere Szenen für seinen Film "Snowden". Akademiedirektor Udo Hahn bekam eine Komparsenrolle zugewiesen. In unserem exklusiven Interview schildert er, wie es zu dem Dreh kam und wie er den Hollywood-Regisseur erlebte.

Rieke C. Harmsen, Chefredakteurin Online im Gespräch mit Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing

Akademiedirektor Udo Hahn erzählt:

"Wir hatten vor anderthalb Jahren eine Anfrage von einem Location-Scout. Das Schloss und der Park der Evangelischen Akademie TUtzing werden häufiger für Filmproduktionen genutzt. Aber in diesem Fall lüftete sich das Geheimnis etwas später, als Filmregisseur Oliver Stone plötzlich in der Tür stand. Es ging in diesem Fall um eine internationale Filmproduktion, ein Film über den ehemaligen CIA-Mitarbeiter Edward Snowden. Und die Evangelische Akademie Tutzing bildet die Kulisse für einen Empfang des US-Botschafters am Genfer See.

Zum Dreh von "Snowden" kamen dann rund 100 Mitarbeiter, die zum Tross des Regisseurs gehörten, dazu kamen dann noch weitere 100 Schauspieler und Komparsen. Die haben den Musiksaal und den Park verwandelt. Die Schlossterrasse mit Blick auf den See diente als Bar. Vieles wurde eigens für die Dreharbeiten angeschafft.

Ich durfte Komparse sein bei dieser Produktion und bekam die Rolle eines Bundeswehr-Generals, der an diesem Emfpang teilnahm. Ich musste mich also wie ein Schauspieler an die Anweisungen des Regisseurs halten. Das war schon anstrengend als Akademiedirektor (lacht).

Als Pfarrer und Journalist habe ich gelernt, mit Menschen umzugehen. Aber wenn ich auf die Kanzel trete, bin ich kein Schauspieler, sondern Pfarrer. Da geht es um Kommunikation und Rhetorik, aber nicht darum, ein Spektakel aufzuführen. Ich bin in meinem Metier als Akademiedirektor ganz gut aufgehoben."

Mehr zum Thema: Akademie Tutzing und der "Snowden"-Film von Oliver Stone