Evangelischer Presseverband für Bayern e.V.

Was wir tun

Projekte


 

Stipendienprogramm "Journalismus und Religion"

Religion und Kirche spielen in unserer heutigen Gesellschaft und der aktuellen Situation eine immer größere Rolle.
Das Stipendienprogramm soll Kenntnisse zu historischen Zusammenhängen, interkonfessionellen Kooperationen und einzelnen Projekten vor Ort vermitteln und bietet ein Internationales Journalisten-Austauschprogramm und eine Recherche- und Studienreise für Medienschaffende. 


 

Projekt Weltreligionen

Der "Newsroom Weltreligionen" versteht sich als Portal zum Thema Weltreligionen in Deutschland. Schwerpunkt bilden Projekte, die mit der medialen Verbreitung und der Auseinandersetzung mit Glaubensvorstellungen und Religion zu tun haben. Ziel aller Projekte ist es, Grundwissen zu vermitteln und den Dialog untereinander zu fördern.


 

EPV Redaktionsgespräche

Die EPV-Redaktionsgespräche setzen Impulse für eine differenzierte Berichterstattung über Kirche und Religion, Politik und Gesellschaft, Soziales und Kultur.
Redakteurinnen und Redakteure der Medien des EPV laden monatlich eine prominente Persönlichkeit zum Redaktionsgespräch ein. 

 

Kunst und Religion - Sehen. Erleben. Erfahren.

Das Portal "Kunst und Religion" informiert über aktuelle Projekte und neue Tendenzen. Wir bieten Ihnen außerdem die Möglichkeit, Künstler bei unseren Atelierbesuchen hautnah zu erleben und einen Blick in verschiedenste Schaffensprozesse zu werfen.

 

Ausstellung "Gramic - Toleranz in Comics und Graphic Novels"

Die Wanderausstellung "Toleranz in Comics und Graphic Novels" ermöglicht einen aktuellen Blick auf das Medium Comic und Graphic Novel und eignet sich für Einzelpersonen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Ausstellung ist Teil der Lutherdekade und wird verliehen an öffentliche Einrichtungen wie Museen, Galerien, Jugend- und Medienzentren, Rathäuser, kirchliche Einrichtungen.

 

 

Ausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration"

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen - derzeit also rund 30 Millionen. Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, erleben oft Gewalt und Diskriminierung. Die Ausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration" präsentiert das Werk von 9 Fotografinnen und Fotografen. Die Bilder dokumentieren das Leben der Frauen in ihrer Heimat, auf der Flucht und im Asyl. Die Ausstellung wird verliehen an öffentliche und kirchliche Einrichtungen.

 

 

Lagois Fotowettbewerb


Der Martin-Lagois-Fotowettbewerb wurde 2008 vom Evangelischen Presseverband in Bayern e.V. ins Leben gerufen. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und erinnert an Pfarrer Martin Lagois (1912-1997), der die kirchliche Publizistik in Bayern prägte. Hauptsponsor des Martin-Lagois-Wettbewerbs ist das Evangelische Siedlungswerk (ESW).

 

Lutherpedia.de - Luther multimedial erleben.

Das Projekt "Lutherpedia" ist der offizielle Beitrag des Evangelischen Presseverbands für Bayern e.V. zur Lutherdekade. Auf der Seite finden Sie Hintergrundinformationen und Lesestoff, Hinweise auf Termine und Produkte. Regelmäßig informieren unsere Redakteurinnen und Redakteure über neue Projekte und Konzepte zum Lutherjahr - mit einem besonderen Schwerpunkt auf multimediale Inhalte.

 

Multimediale Webseite über den Medienpionier Robert Geisendörfer

Am 26. Februar 1976 starb der Medienpionier Robert Geisendörfer. Für die evangelische Publizistik hat er Wesentliches geleistet. Den Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. in seiner heutigen Form würde es ohne ihn wahrscheinlich nicht geben. Anlässlich seines Todes vor 40 Jahren hat der EPV eine neue multimediale Webseite veröffentlicht. Tauchen Sie ein in die Geschichte Geisendörfers! Das Projekt ist die erste Sammlung zum Werk und Wirken des protestantischen Medienpioniers.

 


Periodika


 

Newsletter der ELKB

Monatlich aktuelle Informationen
aus der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

 




Grüss Gott

Begleiter der Evangelischen Kirche
in Uraub und Kur

 


 


Online-Redaktion / Crossmedia / Periodika

Die Abteilung Online / Crossmedia / Periodika ist Ihre Ideenschmiede im Medienbereich der bayerischen Landeskirche. Wir begleiten den Medienwandel mit der Entwicklung neuer redaktioneller Produkte und Projekte. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine hohe Qualität der Inhalte sowie professionelle Texte, Bilder, Töne und Bewegtbilder.

Bildung und Medienkompetenz sind uns wichtig: Mit unseren Foto- oder Kreativ-Wettbewerben fördern wir die Auseinandersetzung mit christlichen Werten und Inhalten. Derzeit können Sie Ausstellungen zum Thema „Toleranz im Comic“, „Weltreligionen“ und „Flucht und Vertreibung“ ausleihen und in Ihrer Einrichtung zeigen.

Wir sind Ihre Partner, wenn es um Fundraising und Fördermittel von Medienprojekten geht. Gerne betreuen wir Ihre Projekte und sind Ihnen bei der Konzeptionierung von EU-Anträgen oder Fördermittelanträgen bei Stiftungen behilflich.

Die Medienbranche befindet sich im Umbruch. In unserem Bereich Periodika decken wir die gesamte Palette der Dienstleistungen im „Corporate Publishing“ ab, von der Redaktion bis zum Vertrieb, vom Anzeigenverkauf bis zum Druck. Wir betreuen Magazine wie die „Evangelische Frauenzeitschrift (efi)“ oder die „Nachrichten der ELKB“. Wir beraten Sie gerne, wenn es um die Entwicklung neuer redaktioneller Formate oder Publikationen geht.

 

Zu den Projekten, die von dem Bereich betreut werden, zählen der Martin-Lagois-Fotowettbewerb, der Comic-Wettbewerb "Gramic" oder die regelmäßigen EPV-Redaktionsgespräche.

Predigten zum Sonntag jetzt Online!

PredigtSie möchten eine Auslegung des Bibeltextes von dieser Woche lesen? Eine richtig gute Predigt? Ab sofort finden Sie auf www.sonntagsblatt.de/andacht die besten evangelischen Predigten aus Bayern. Zu unseren Autorinnen und Autoren gehören profilierte Theologinnen und Theologen - darunter Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, die Medienprofessorin Johanna Haberer, die Pfarrerin Barbara Hauck oder Pfarrer Werner Tiki Küstenmacher.

Sie haben Fragen an die Redaktion? Dann schreiben Sie uns unter online@epv.de.

"Tutzinger Thesen" über Ökodörfer und Widerstand

Für das Multimedia-Projekt "Tutzinger Thesen" begleiten Journalisten der EPV-Abteilung Crossmedia regelmäßig Tagungen an der Evangelischen Akadmie Tutzing. Im ersten Halbjahr 2017 haben sie zwei Tagungen zu gesellschaftskritischen Themen besucht:

Tutzinger Thesen Ökodörfer EAT Logo

Vom 28. bis 30. April 2017 diskutierten Wissenschaftler und Bewohner von Gemeinschaften wie Findhorn, Sieben Linden oder der Schlossgemeinschaft Tempelhof alternative Lebensformen. Unter der Frages "Ökodörfer - Weltflucht oder Zukunftslabor" ging es dabei um ökologische, soziale und ökonomische Ebenen. Die Web-Dokumentation zur Tagung mit Video-Interviews und Erfahrungenberichten können Sie hier abrufen. Vorab haben wir die Tagung mit einem Porträt des Klosterguts Schlehdorf angekündigt.

 



Tutzinger Thesen Widerstand Tagung EAT Logo

Vom 30. Juni bis 1. Juli 2017 widmeten sich Experten aus Politik, Wissenschaft, Kirche und Medien dem Thema "Widerstand - die Kunst der Revolte". Ist Widerstand, Protest oder Revolte notwendig? Und wenn ja, wann, wie und wo? In unserem Online-Special vor der Tagung haben wir verschiedene Widerstandsbewegungen aus Geschichte und Gegenwart vorgestellt. In der Web-Dokumentation der Tagung erläutern ausgewählte Referenten unter anderem, was Widerstand ist, wie man widerständig sein kann und was Protest zum Beispiel mit Spiritualität oder Gerechtigkeit zu tun hat. 

Unser Multimedia-Format „Tutzinger Thesen“ verbindet Online-Storytelling mit einem Printprodukt. Vier Mal im Jahr berichten Journalisten, Filmemacher, Fotografen über ausgewählte Tagungen und lassen Sie teilhaben an den Diskussionen und Gesprächen in unseren Salons. Mit Infografiken, interaktiven Elementen und neuen journalistischen Methoden bekommen die LeserInnen einen besonderen und individuellen Einblick in ein Thema. Die wichtigsten Thesen und Inhalte erscheinen einmal jährlich in Buchform in einem „Bookazine“.

Mehr zum Projekt unter www.tutzinger-thesen.de

Sonntagsblatt - 360 Grad evangelisch

Mit einem umfassenden Relaunch und einer multimedialen Profilierung hat der Evangelische Presseverband für Bayern (EPV) seinen Online-Auftritt modernisiert und ausgeweitet. So fungiert künftig die Seite www.sonntagsblatt.de, die bisher vorwiegend die digitale Verlängerung der Printausgabe des Sonntagsblattes, Evangelische Wochenzeitung für Bayern, darstellte, künftig als zentraler inhaltlicher Auftritt des evangelischen Medienhauses unter dem Motto "360 Grad evangelisch", wie der EPV am Dienstag mitteilte.

Im Rahmen der Ausweitung der Online-Aktivitäten wurde Rieke Harmsen zur verantwortlichen Online-Chefredakteurin ernannt, die bereits seit einiger Zeit - neben ihrer Tätigkeit in der Landesredaktion Bayern des Evangelischen Pressedienstes (epd) - die Abteilung Crossmedia/Online im EPV leitet. Durch die neue Aufgabe als Online-Chefredakteurin wird Rieke Harmsen ihre Arbeit in der epd-Landesredaktion aufgeben.

"Unser Alleinstellungsmerkmal ist die crossmediale Berichterstattung mit Text, Radio, Video, Social Media und aktuellen Meldungen zu den wichtigen Themen evangelischen Zeitgeschehens und Lebens in Bayern", sagte Rieke Harmsen. "Damit sind wir künftig 360 Grad evangelisch. Außerdem halten wir zusätzliche Service-Angebote für die User bereit, etwa mit einem runderneuerten Shop."

Nach Ansicht von EPV-Direktor Roland Gertz geht das evangelische Medienhaus damit einen weiteren Schritt im stetigen Prozess der Digitalisierung. "Wir wollen noch viel besser das Können unserer Redakteurinnen und Redakteure aus ganz Bayern aus allen Abteilungen bündeln und sichtbar machen." Erstes gelungenes Beispiel war, so Gertz, die Live-Berichterstattung vom Bayerischen Kirchentag auf dem Hesselberg am Pfingstmontag.

Bayerischer Kirchentag auf dem Hesselberg 2017

 

Hesselberg 2017, Gottesdienst, Bayerischer KirchentagFreiluftgottesdienst, Fragestunde mit dem Bischof, Kinder-Musical: ein buntes Programm bot sich den 10.000 Besuchern auf dem Hesselberg. Wir haben live und aktuell berichtet vom Bayerischen Kirchentag auf dem Hesselberg.
Der Hesselberg, mit rund 689 Metern höchster Berg Mittelfrankens, ist seit dem Jahr 1951 eng mit der evangelischen Kirche verbunden. Vor 66 Jahren eröffnete dort der damalige Landesbischof Hans Meiser (1881-1956) die neu gegründete Landvolkshochschule. Aus diesem Einweihungsfest entwickelte sich der heutige Bayerische Kirchentag.

Blog zum Kirchentag in Berlin und Wittenberg

Wie ist das, wenn man zum ersten Mal in seinem Leben den Kirchentag erlebt? Unsere Chefredakteurin Claudia Dinges berichtet darüber in unserem Kirchentags-Blog.

Von 24. bis 28. Mai 2017 findet der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin und Wittenberg statt. Das fünftägige Kirchenfestival, zu dem mehr als 100.000 Gäste aus dem In- und Ausland erwartet werden, steht diesmal unter der biblischen Losung: »Du siehst mich« .

Gleichzeitig präsentieren sich Kirchen aus aller Welt, internationale Institutionen, Organisationen, Initiativen und viele Kulturschaffende auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg.

Der Evangelische Presseverband für Bayern ist mit seinen Redaktionen und Abteilungen vor Ort und berichtet aktuell aus Berlin. Hier geht es zum Dossier "Kirchentag".

Tagung: Spiritualität der Zukunft

Plakat Tagung Spiritualität der Zukunft

Wie sieht die Spiritualität der Zukunft aus? Wir sind Medienpartner einer Tagung, die von 18. bis 20. Mai 2017 in den Räumlichkeiten der KHG LMU München stattfindet. Knapp 20 Referenten gehen in Vorträgen und Workshops der Frage nach: Wie kann der Dialog zwischen freien spirituellen Suchbewegungen und dem pastoral-theologischen Selbstverständnis der Kirche aussehen?

Veranstalter sind der Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München (EOM) und Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising (Kardinal-Döpfner-Haus) in Kooperation mit HochschulForum von KHG und ESG der LMU München, Occurso e.V., Evangelische Stadtakademie München, Spirituelles Zentrum St. Martin sowie der Abteilung Fort-/Weiterbildung und Begleitung der Berufe der Kirche EOM.

Der Evangelische Presseverband für Bayern e.V. ist gemeinsam mit dem Sankt Michaelsbund Medienpartner der Tagung „Spiritualität der Zukunft“.

Wir berichten auf der Seite www.spiritualitaet-der-zukunft.de

Relaunch des Magazins "Grüß Gott"

Im Auftrag der bayerischen Landeskirche haben wir das Urlauber-Magazin "Grüß Gott" überarbeitet. Der Relaunch des Magazins, das sich an Urlauber und Kurgäste in Bayern richtet, bietet mehr Raum für schöne Bildgeschichten, Reportagen und Berichte. Hintergrundinformationen wie Öffnungszeiten und Tipps können gut eingebettet werden. Insgesamt wirkt das Layout moderner, luftiger und leichter.

Magazin Grüß Gott für Urlaub und Kur

Redaktionell bleibt sich das Heft treu. Autorinnen und Autoren berichten aus ganz Bayern. Gabriele Ingenthron hat eine Reportage geschrieben über Campingseelsorge im Bayerischen Wald, Timo Lechner reist durch Franken und erzählt von interessanten Themenwegen.

Das kostenlose Magazin wird in den bayerischen Kur- und Urlaubergemeinden ausgelegt. Blättern Sie hier durch das aktuelle Magazin "Grüß Gott" 2017 - und schreiben Sie uns Ihre Meinung: rharmsen@epv.de.

EPV-Praktikantin Lara Bauer

Lara Bauer              

               ... über ihr Praktikum
               in der Crossmedia-Abteilung:

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen meines Theologie-Studiums war ich für fünf Wochen Praktikantin in der Crossmedia-Redaktion des Evangelischen Presseverbandes für Bayern (EPV).

Während meiner Arbeit in den verschieden Abteilungen  habe ich einen umfassenden Einblick in die Arbeit von Journalisten bekommen. Meine Aufgaben waren sehr vielfältig. In erster Linie habe ich mich an unterschiedlichen Textformen vom Buch-Tipp bis zur Reportage versucht. Mit Blick auf die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern habe ich Artikel über die Biographien der Synodalen verfasst.

Während meiner Woche bei der Evangelische Funk-Agentur (efa) konnte ich Straßenumfragen machen und Töne schneiden sowie bei der Morgensendung „Die Kirche am Sonntag“ auf Antenne Bayern einen Eindruck von der Arbeit beim Radio gewinnen. Anlässlich des Reformationsjubiläums durfte ich mit Tobias, einem Stipendiat aus Brasilien, das Making-of zu einem Lutherbier-Test erstellen. Mit ihm war ich außerdem viel unterwegs, um Kirchen in ganz Bayern zu filmen und zu fotografieren. Dabei habe ich Pfarrer, Diakone und Meßner aus Nürnberg, Augsburg und München getroffen und zu ihren Kirchen und dem Gemeindeleben vor Ort befragt.

Es war eine tolle Erfahrung, die Abläufe im EPV zu erleben und mitzugestalten. Besonders die Begegnungen, die ich bei Recherchen und Interviews gemacht habe, waren sehr beeindruckend und ich bin sicher, dass ich diese besondere Erfahrung für den späteren Beruf als Pfarrerin nutzen kann. Vorerst habe ich aber noch sechs Semester Studium Evangelischer Theologie an der Humboldt-Universität in Berlin vor mir.

Ausstellung "Luther in Comics, Cartoons und Graphic Novels"

 

Luther Plakate, Bilder und Flugblätter sorgten dafür, dass die Inhalte der Reformation einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden. Die Ausstellung "Luther in Comics, Cartoons und Graphic Novels" thematisiert die Darstellung des Reformators und ihrer medialen Verbreitung – mit aller sinnlichen Kraft, die Bilder entfalten können.

Die Ausstellung ist zur Lutherdekade "Luther 2017 – 500 Jahre Reformation" entstanden.

PDF icon Weitere Ausstellungen zum Verleih: Hier ist der Prospekt zum Download als PDF.

Leih-Ausstellung "Auf der Flucht: Frauen und Migration"

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen ­– derzeit also rund 30 Millionen. Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, erleben oft Gewalt und Diskriminierung. Die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ präsentiert das Werk von neun Fotografinnen und Fotografen. Die Bilder dokumentieren das Leben der Frauen in ihrer Heimat, auf der Flucht und im Asyl.

Leihen Sie die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ für Ihre Gemeinde, Ihre Bildungseinrichtung, Schule oder Galerie aus.

Auf der Flucht

Flucht, Vertreibung und Asyl sind Thema unserer täglichen gesellschaftlichen Diskussion. Neun Fotografen haben das Leben von Frauen dokumentiert, die geflohen sind. Sie schildern den Alltag in den Flüchtlingslagern und die schwierige Suche nach einer neuen Heimat. Mit der Leih-Ausstellung können Sie vor Ort zur Diskussion anregen und den Dialog befördern. Die Schau besteht aus 37 hochwertigen Tafeln im Format 60 x 80 cm. Sie kann schnell auf- und abgebaut werden und wird in einem stabilen Rollkoffer angeliefert.

 

Konditionen und Preise

Die Ausstellung kann bereits ab einem Betrag von 150,- Euro pro Woche zzgl. Umsatzsteuer ausgeliehen werden – inklusive Versicherung und Handling. Die Frachtkosten sind vom Nutzer zu tragen. Auf Anfrage organisieren wir für Sie den Transport über eine Spedition (je nach Entfernung ist mit 100 bis 200,- Euro zzgl. MWSt zu rechnen.)

Sie nennen uns Ihren Terminwunsch per E-Mail oder am Telefon. Sie erhalten einen schriftlichen Vertrag, der die Konditionen und Preise festhält. Mit der Rücksendung des Vertrags ist die Ausstellung verbindlich gebucht.

Zu unseren Leistungen gehören die Organisation des Transports, eine Anleitung für den Auf- und Abbau, die Beratungsleistung für ein Rahmenprogramm. Wir stellen Informationsmaterial und eine Materialkiste zur Verfügung für die pädagogische Arbeit an Schulen oder Bildungseinrichtungen. Und Sie erhalten kostenlos Material für Ihre Kommunikation und Pressearbeit - wie etwa eine Vorlage für das Ausstellungsplakat.

Hier unser Flyer zum Download: 2016_lagois_ausstellung_leihen_flyer.pdf

Materialkiste für die pädagogische Arbeit

Begleitend zur Ausstellung wird eine Materialmappe mitgeliefert. Sie enthält eine Dokumentation, DVDs zum Thema, eine Informationsbroschüre mit pädagogischen Tipps und Ideen für die Projektarbeit in Schule, Gemeinde oder Bildungseinrichtung. Eine DVD wird kostenlos mitgeliefert für die pädagogische Arbeit.

Workshops und Referenten buchen

Wir unterstützen Sie bei der Gestaltung des Rahmenprogramms. Laden Sie einen der Fotografen ein oder veranstalten Sie einen Filmabend! Sie suchen eine pädagogische Fachkraft für einen Workshop? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen gerne bei der Planung Ihrer Veranstaltungsreihe. Die Kosten für einen Fachvortrag betragen rund 100,- Euro, hinzu kommen die Fahrtkosten.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung "Auf der Flucht - Frauen und Migration"

Das 13-jährige Mädchen erntet bei über 40 Grad Celsius Gemüse. In die Schule kommt sie nur selten, denn ihre derzeitige Heimat ist ein Zeltlager. Der Münchner Fotograf Erol Gurian dokumentiert in seiner Reportage „Bekaa Blues“ das Leben der Flüchtlinge im Libanon. Die junge Frau ist eine von rund 400.000 syrischen Menschen, die in einem „informal Settlement“, einer Zeltstadt, mit Unterstützung des UNCHR-Hilfswerks untergekommen sind. Vor allem die Mädchen leben dort in prekären Situationen. Sie müssen auf dem Feld arbeiten, wo sie nur halb so viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen, werden häufig bedroht, vergewaltigt oder im Alter von zwölf Jahren verheiratet, um die finanzielle Situation der Familien aufzubessern.

2016_Gurian_Pressefoto_Libanon_Flüchtlinge Copyright: EPV/Gurian2016_Roith_Pressefoto_Syrien_Flüchtlinge Copyright: EPV/Roith2016_Hamad_Pressefoto_Kurdische_Frauen Copyright: EPV/Hamad

Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, gehen einen Weg voller Grausamkeit, Gewalt und Diskriminierung. Der Martin-Lagois-Fotowettbewerb 2016 widmet sich diesen Frauen. Die Wanderausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ schlägt einen weiten Bogen. Sie erzählt von Frauen, die in der Heimat zurückgeblieben sind, sich auf der Flucht befinden oder Asyl gefunden haben in einem fremden Land.

Oft sind es die Frauen, die am wenigsten zu verlieren haben und am meisten zu gewinnen. Der fränkische Fotograf Heiko Roith wollte wissen, woher die Asylbewerber stammen, und begab sich mit schusssicherer Weste und Leibwächter nach Syrien. Seine Begegnungen mit Frauen hat er in eindrucksvollen Bilder festgehalten. Die Fotografin Sonja Hamad stammt selbst aus Syrien. Sie porträtiert kurdische Frauen, die sich dem traditionellen patriarchalischen System verweigern – und stattdessen für ihre Freiheit kämpfen.

Die Wanderausstellung präsentiert das Werk von neun verschiedenen Fotografinnen und Fotografen, die sich selbst auf die Reise begeben haben, um sich mit dem Schicksal der Frauen zu beschäftigen. Die Schau entstand im Rahmen des Martin-Lagois-Fotowettbewerbs 2016, der unter der Schirmherrschaft der Ständigen Vertreterin des Landesbischofs, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, steht.

 

 

 

Fotos von oben nach unten: Mädchen gehen in die Schule im Flüchtlingslager, Foto: Erol Gurian; Flüchtlingslager in Syrien, Foto: Heiko Roith; Kurdische Kämpferinnen, Foto: Sonja Hamad

 

Die Tafeln der Ausstellung

  • Sonja Hamad: Jin, Jiyan, Azadi - Frauen, Leben, Freiheit
  • Erol Gurian:  Bekaa Blues: Vom Leben syrischer Flüchtlingsmädchen im Libanon
  • Heiko Roith: Gesichter Syriens
  • Maria Litwa: Jesidische Frauen im Irak
  • Hatice Ogur: Kurdische Frauen im Irak
  • Emine Akbaba: Syrische Frauen in der Türkei
  • Sibylle Fendt: Deutsches Flüchtlings(krisen)land
  • Nathalie Bertrams: Vergessene Frauen im Libanon
  • Frank Schultze: Befreiungsaktion für jesidische Frauen

So wurde die Ausstellung in St. Egidien, Nürnberg, präsentiert:

Ausstellung Lagois Egidienkirche Nürnberg

PDF icon Weitere Ausstellungen zum Verleih: Hier ist der Prospekt zum Download als PDF.

Ausstellung "Toleranz in Comics und Graphic Novels"

 

GramicDie Ausstellung „Toleranz in Comics & Graphic Novels“ stellt das Werk von über 40 Comic-Zeichnern aus aller Welt vor. Jede Tafel ist einem Künstler gewidmet — und zeigt eine komplette Geschichte oder den Auszug aus einer längeren Graphic-Novel.

Zu sehen sind die Werke von renommierten Künstlern wie David Füleki, Simon Schwartz, Birgit Weyhe oder Isabell Ristow. Aber auch junge Nachwuchszeichner haben sich mit dem Thema Toleranz auseinandergesetzt.

Die Wanderausstellung wurde konzipiert aus Anlass der Lutherdekade, die 2013 unter dem Thema "Reformation und Toleranz" stand. An dem internationalen Comic-Wettbewerb des Evangelischen Presseverbands für Bayern beteiligten sich mehr als 120 Zeichnerinnen und Zeichner. Die Ausstellung wurde auf dem Comicfestival München und dem Comicsalon Erlangen präsentiert.



Technische Angaben zur Ausstellung:Plakat Toleranz in Comics und Graphic Novels

  • Die Ausstellung umfasst 33 Schautafeln im Format 60 x 80 cm (Material: Alu-Dibond), mit einer soliden Alu-Aufhängung. Jede Tafel wiegt ca. zwei Kilogramm.
  • 33 Nylon-Abhängesets mit Bilderhaken zum Aufhängen der Bilder.
  • Auf Nachfrage können 30 Pappkartons im Format 90 x 90 x 90 cm bestellt werden, die wie Tische aufgestellt werden können. Diese eignen sich zur Präsentation eigener Arbeiten.
  • Die Schautafeln werden transportiert in stabilen Holzkisten im Format 70 x 90 x 115 cm. Jede Kiste wiegt ca. 80 Kilogramm und verfügt überzwei Metallgriffe zum Tragen.Empfohlen wird eine Grundfläche von mindestens 50 qm.

Ausstellung "Generation Flucht"

Generation Flucht Was bedeutet Heimat? Was empfinden Menschen, wenn sie vertrieben werden? Was erzählen sie von ihrer Vergangenheit? Die Wanderausstellung „Generation Flucht“ mit Fotografien der Hamburger Fotografin Verena Berg beschäftigt sich mit der Frage, was passiert, wenn Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden.

Die Fotografin Verena Berg gehört zu den Preisträgern des Martin-Lagois-Fotowettbewerbs 2012.

 

 

Broschüre Leih-AusstellungTechnische Angaben zur Ausstellung:

  • 30 Bildtafeln im Format 50 cm x 75 cm, mit Aufhängern versehen
  • 1 Tafel mit Aufmachertext zum Martin-Lagois-Wettbewerb
  • 1 Tafel mit Informationen über Verena Berg
  • Die gesamte Ausstellung wird in einer Holzkiste angeliefert.
  • Die Bildtafeln können an Galerieleisten oder Nägeln aufgehängt werden. Auf Wunsch können gegen ein Entgelt auch Nylonschnüre für die Befestigung mitgeliefert werden.

Ausstellung "Exodus - Christen in der Türkei"

men, crossMit der Auszeichnung des Martin-Lagois-Förderpreises 2014 realisierte Andy Spyra sein Fotoprojekt „Exodus“ in der Türkei. Er hat die dort verbliebenen Christen getroffen und deren schwierige Situation zwischen tiefer religiöser, geschichtlicher und kultureller Verbundenheit mit der Region und ihrer gleichzeitig zunehmenden Diskriminierung und Perspektivlosigkeit dokumentiert. Zwischen Istanbul und Yerevan, zwischen Georgien und dem Van-See, rund um den Ararat ist er diesen Spuren nachgegangen und hat sich den Menschen fotografisch genähert in einer uralten Kulturregion, die heute durch eine Grenze zerteilt ist und damit stellvertretend für die türkisch-armenische Tragödie steht.

 

Die Ausstellung besteht aus 15 Stoffbahnen.

 

Hier ein Blick auf die Ausstellung, wie sie in Nürnberg präsentiert wurde:

Ausstellung Leihen Andy Spyra Christen in der Türkei       Ausstellung Leihen Andy Spyra Christen in der Türkei