Aktion "Sichere Wies'n" soll Dauereinrichtung werden
Aktion "Sichere Wies'n" soll Dauereinrichtung werden
Frauengruppen richten Spendenhotline ein
Die Münchner Frauen-Hilfsorganisationen AMYNA, IMMA und Frauennotruf wollen ihre Aktion "Sichere Wies'n" zu einem Dauerangebot machen. Zur Unterstützung wurde jetzt eine Spendenhotline eingerichtet, die am Donnerstag auf einer Pressekonferenz der SPD-Landtagsfraktion vorgestellt wurde: Wer die Telefonnummer 0900/1110091 wählt und einen Piepton abwartet, gibt eine Spende von 5 Euro an die Aktion. Sie wird über die nächste Telefonrechnung abgebucht. Fraktionsvorsitzender Franz Maget war am Donnerstag einer der ersten Spender: "Ich unterstütze die Aktion 'Sichere Wies'n', weil aus Spaß kein bitterer Ernst werden darf."
Die Frauenverbände haben auf dem Oktoberfest im Servicezentrum einen so genannten "Security Point" eingerichtet, an den sich verängstigte Wies'n-Besucherinnen wenden können. Rat und Beistand bis hin zu einer Begleitung auf dem Heimweg werden angeboten. Gewalt gegen Frauen hat auf dem größten Volksfest der Welt zugenommen. Ursprünglich war die Aktion von den Frauengruppen als Projekt für zwei bis drei Jahre geplant, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Der Erfolg lässt sie jetzt nach Wegen suchen, das Projekt dauerhaft zu sichern.


