Konsumklima: Verbraucher sind verunsichert
Konsumklima: Verbraucher sind verunsichert
Privater Konsum wird laut GfK-Studie auch 2006 nicht steigen
Das Konsumklima in Deutschland hat sich im November verschlechtert. Vor allem die Verbraucher in den alten Bundesländern äußerten sich "pessimistischer zu ihrer finanziellen Zukunft" als noch im Oktober, ist das Ergebnis einer Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für den Monat November 2005. Verbessert habe sich nur die Neigung, in nächster Zeit größere Anschaffungen zu tätigen.
Insgesamt sei der Konsumklimaindikator von 3,3 Punkten im November auf 3,1 Punkten im Dezember gesunken. Grund dafür seien die Auseinandersetzungen um Programm und Personen bei den Koalitionsverhandlungen sowie die geplante Mehrwertsteuererhöhung. Die GfK bleibe daher bei der Prognose, dass der private Konsum in Deutschland im Jahr 2005 die 0,2 Prozent Marke nicht übersteigen werde.
Die ostdeutschen Verbraucher beurteilen die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungschancen und ihre Einkommensaussichten optimistischer als im Oktober. Die Aussicht auf die große Koalition habe offensichtlich eine "insgesamt andere Wirkung auf die Verbraucher im Westen als auf die im Osten", so die Studie. Für die Studie werden den Angaben zufolge monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews geführt.


