ARD-Vorsitzender Gruber würdigt Tutzinger Medientage
ARD-Vorsitzender Gruber würdigt Tutzinger Medientage
Kirchliches Engagement ein Beleg für Mitverantwortung für freie Presse
Der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR) und ARD-Vorsitzende, Professor Thomas Gruber, hat die Tutzinger Medientage als wichtigen Beitrag der evangelischen Kirche für die Gesellschaft gewürdigt. Bei einem Empfang anlässlich des 25-jähriges Jubiläums der traditionellen Veranstaltung, die am Dienstag zu Ende geht, nannte Gruber das kirchliche Engagement einen Beleg für "aktiv gelebte Mitverantwortung" für eine freie Presse und einen unabhängigen Rundfunk. Mit den Tutzinger Medientagen wolle die Kirche in die Gesellschaft hineinwirken, christliche Werte und Überzeugungen in die Gesellschaft hineintragen.
Der ARD-Chef begrüßte ausdrücklich die Aktivitäten und den umfassenden Öffentlichkeitsauftrag der evangelischen Kirche. Nach den Erfahrungen der Vergangenheit gehe es darum, "bewusst einen verantwortungsvollen Journalismus zu fördern, der Wachsamkeit übt und der das christliche Menschenbild im Blick behält", sagte Gruber.
Die Verpflichtung der Kirche für das Gemeinwohl zeige sich auch darin, dass Vertreter der Kirchen in den Aufsichtsgremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sitzen. Die Akademiearbeit bleibe auch nach 25 Jahren unverzichtbar, betonte Gruber, weil sie dabei hilft, Grundfragen des Lebens neu zu durchdringen und wenn möglich, zu klären.
Die Tutzinger Medientage finden seit 1981 jeweils im März statt. Sie werden gemeinsam von der Evangelischen Akademie Tutzing und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main veranstaltet.


