Ausstellung über jüdische Schülerin Marianne Weil im Bayerischen Landtag
Ausstellung über jüdische Schülerin Marianne Weil im Bayerischen Landtag
Der Bayerische Landtag zeigt ab Mittwoch, 26. April eine Ausstellung über die jüdische Schülerin Marianne Weil, die zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Gertrud im März 1943 nach Auschwitz deportiert wurde. Gezeigt werden Briefe, Erinnerungen, Dokumente und Zeitzeugeninterviews sowie Dokumente des Alltags in Augsburg aus dem Zeitraum von 1933 bis 1945, erklärte der Bayerische Landtag am Mittwoch in München.
Die Ausstellung ist Teil des Schüler-Projekts "Spurensuche", bei dem die Augsburger Maria-Theresia-Schule rund 200 Biografien jüdischer Schülerinnen aus der Zeit zwischen 1895 und 1938 sowie eine Chronik der Schulzeit unter dem NS-Regime erstellte. Die Projektgruppe um den Lehrer Peter Wolf wurde für ihre zweijährige Forschungsarbeit mit dem Victor-Klemperer-Preis 2005 und dem Bebo-Wagner-Preis 2005 ausgezeichnet.
Die Ausstellung "Spurensuche" ist bis 12. Mai jeweils Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr und freitags bis 14 Uhr im Bayerischen Landtag zu sehen. Internet: www.spurensuche.hdbg.de.


