Kaiser Konstantin als Vorbild für einen bundesweiten "Tag für den Sonntag"
Kaiser Konstantin als Vorbild für einen bundesweiten "Tag für den Sonntag"
Weil Konstantin I. am 3.3.321 den "dies solis" zum Feiertag erklärte, könnte der römische Kaiser nun Vorbild werden für einen besonderen Gedenktag. Nach Vorstellungen des katholischen Betriebsseelsorgers Erwin Helmer aus München sollte der 3. März künftig als "Tag des Sonntags" gefeiert werden.
Konstantin habe gefordert, dass Richter und Einwohner am "ehrwürdigen Tag der Sonne" ruhen sollen. Dies müsse auch heute gelten. Der Sonntag sei für den Menschen da und nicht für die Arbeit, sagte Helmer am Freitag im Rahmen der Vorstellung der "Allianz für den freien Sonntag" in München.
An einem bundesweiten "Tag des Sonntags" könne die Sonntagskultur gefeiert und für den Schutz des Sonn- und Feiertagsschutzes gekämpft werden. Vielleicht entfalte dieser Tag dann eine Wirkung wie etwa der "Tag des Kindes" oder der "Tag der Menschenrechte", sagte Helmer.


