Leitfaden zu "freiheitsentziehenden Maßnahmen" in der Pflege =
Leitfaden zu "freiheitsentziehenden Maßnahmen" in der Pflege =
Ein neuer Leitfaden aus dem bayerischen Sozialministerium soll Pflegekräften Hilfestellung bei "freiheitsentziehenden Maßnahmen" geben. Der Einsatz von Fixiergurten, Schlössern oder Psychopharmaka müsse in der Pflege auf das "unbedingt notwendige Maß" beschränkt werden, betonte Sozialministerin Christa Stewens (CSU) in einer am Freitag verbreiteten Pressemitteilung. Freiheitsentziehende Maßnahmen seien immer das letzte Mittel der Wahl, da sie ein erheblicher Eingriff in die Selbstbestimmung und Selbstständigkeit der Patienten seien. Deshalb dürften diese Maßnahmen ausschließlich zum Schutz der Pflegebedürftigen, nicht aber zur Erleichterung der Pflege eingesetzt werden, sagte Stewens.
Der Leitfaden wendet sich an Patienten, Pflegekräfte, Ärzte, Heimleitungen und die Angehörigen pflegebedürftiger Menschen.
Internet: www.stmas.bayern.de.


