Adam und Eva aus Blut
Adam und Eva aus Blut
Kunst über Schöpfungsgeschichte in der Galerie für christliche Kunst - (mit Bild)
Die biblische Schöpfungsgeschichte thematisiert eine Gruppenausstellung in der Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst in München bis 9. März. Gezeigt werden künstlerische Positionen von Jess von der Ahe, Andreas Horlitz, Andreas Kocks und Nina Lünenborg. "Die biblische Erzählung steht nicht im Mittelpunkt der Schau, doch ist sie geistiger Hintergrund für die Kunstwerke", erklärte Galerieleiter Wolfgang Jean Stock am Dienstag in München.
Die Mehrzahl der gezeigten Arbeiten wurde eigens für die Ausstellung produziert. Die amerikanische Künstlerin Jess von der Ahe malte mit Blut die Figuren "Adam und Eva" nach Lucas Cranach auf Holz. Die beiden Figuren wiederum bestehen aus etlichen kleinen nackten, kopulierenden Menschen bestehen. Die Kölner Künstlerin Nina Lünenborg malt mit Ölfarbe auf Aluminium. Sie präsentiert etwa ein Tryptichon mit dem Titel "Dark Side of the Cell", welches abstrakte, zellenartige Gebilde zeigt.
Installationen mit Leuchtkästen hat der Münchner Künstler Andreas Horlitz hergestellt. Für die Ausstellung wählte er fünf Fotomotive, die er auf scharlachroten Grund montierte, darunter eine Schlange und eine Maske. Der Künstler Andreas Kocks, der in München und New York lebt, will mit seinen ornamentalen Scherenschnitten den Raum erfahrbar machen. Für die Schau bearbeitete er das Papier mit Graphit und schnitt mit dem Cutter florale Formen aus, die die Ecken der Galerie verdecken.
Die Ausstellung ist montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Internet: www.dgfck.de.
Foto per ISDN oder E-Mail abrufbar bei epd-bild (München), Telefon 089/12172-140. Bestellnummer: b070200 und b070201.


