Evangelische Medienzentrale wird nicht geschlossen
Landessynode korrigiert Beschluss des Landeskirchenrates
Die Evangelische Medienzentrale Bayern in Nürnberg bleibt erhalten. Mit dieser Entscheidung hat die Landessynode am Donnerstag in Ansbach den Schließungsbeschluss des Landeskirchenrates aus dem Jahr 2003 korrigiert. Für die acht Mitarbeiter seien nunmehr "vier Jahre Existenzangst zu Ende gegangen", kommentierte Medienzentralen-Leiter Klaus Ploth gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) den Synodenbeschluss.
Die Medienzentrale versorgt die bayerischen Pfarrer und Religionslehrer mit audiovisuellen Medien für Unterricht und Gemeindearbeit, berät und bildet sie fort. Rund 300.000 Nutzer - darunter vor allem Jugendliche - werden mit den Videos, DVDs und Diaserien erreicht.
Durch Personalkürzungen und neu erhobene Ausleihgebühren hat die Medienzentrale ihren Jahresetat von ursprünglich 400.000 Euro auf 250.000 Euro abgebaut. 100.000 Euro davon sind bereits gesichert, für weitere 150.000 Euro muss die Landeskirche noch Finanzierungsmöglichkeiten finden.