Hilfe für Opfer von Zwangsprostitution

Meldung kurz | epd - Landesdienst Bayern

Hilfe für Opfer von Zwangsprostitution

Modellberatungsstelle "Jadwiga" besteht seit fünf Jahren

Die von zwei kirchlichen Frauenorganisationen getragene Beratungsstelle "Jadwiga" für Opfer von Frauenhandel und Zwangsprostitution (München) besteht fünf Jahre. "Wir haben den Durchbruch geschafft und werden von Kommunen, Staat, Polizei und Staatsanwaltschaft unterstützt", sagt eine der Gründerinnen, die frühere Kirchentagspräsidentin Eleonore von Rotenhan (München).

284 Frauen sei konkret geholfen worden. Die Öffentlichkeit sei für das Thema sensibilisiert worden. Die Mitarbeiterinnen von "Jadwiga" klären Ausländerbehörden und andere Organisationen über Umfang und Methoden des Frauenhandels auf. Angestrebt wird die Einrichtung solcher Beratungsstellen in allen Städten mit über 250.000 Einwohnern und die Ächtung von Männern, die Frauen aufsuchen, die mit Gewalt zu sexuellen Dienstleistungen gezwungen wurden.

(Hinweis an die Redaktionen: Korrespondentenbericht folgt)

(Artikel vom 28.01.2005)