Bayern soll sich um Ökumenischen Kirchentag bewerben

Meldung kurz | epd - Landesdienst Bayern

Bayern soll sich um Ökumenischen Kirchentag bewerben

Evangelischer Arbeitskreis der CSU schlägt Nürnberg vor

Der Evangelische Arbeitskreis der CSU (EAK) hat die Kirchen und die Staatsregierung aufgefordert, den nächsten Ökumenischen Kirchentag nach Bayern zu holen. In einem gemeinsamen Kraftakt sollten rasch die finanziellen und organisatorischen Grundlagen für eine Bewerbung gelegt werden, schlug der Nürnberger EAK-Chef und stellvertretende Landesvorsitzende Harald Häßler am Montag vor.

Häßler erinnerte an den Beschluss des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentags, den Evangelischen Kirchentag 2009 nach Bremen zu vergeben. Wenn sich schon die kleine und finanzschwache Kirche der Hansestadt die Ausrichtung eines solchen Großereignisse zutraue, dürften die Kirchen in Bayern nicht länger zögern. Der Großraum Nürnberg wäre der ideale Gastgeber, sagte Häßler. Der erste Ökumenische Kirchentag fand im Mai 2003 in Berlin statt. Seither wird über eine Nachfolgeveranstaltung diskutiert.

(Artikel vom 31.01.2005)