Bayern startet Bundesratsinitiative gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution
Meldung kurz | epd - Landesdienst Bayern
Bayern startet Bundesratsinitiative gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution
Der Freistaat Bayern hat eine Bundesratsinitiative gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution gestartet. Der bayerische Gesetzentwurf, der am Dienstag im Kabinett beschlossen wurde, sieht vor allem härtere Strafen vor. Der Besuch einer Zwangsprostituierten soll demnach mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Wer Kinder in die Prostitution bringt, soll bis zu 15 Jahre ins Gefängnis.
Auch sollen dem Gesetzentwurf zufolge Zuhälter, die Arbeitszeiten, Einsatzorte und Preise von Prostituierten festsetzen, bestraft werden können. Schließlich sollen die Telefonüberwachung und die Kronzeugenregelungen für Menschenhandelsdelikte verschärft werden.
(Artikel vom 15.02.2005)


