Hofbräuhaus verzichtet auf Gen-Öl
Hofbräuhaus verzichtet auf Gen-Öl
Greenpeace-Aktion gegen genmanipuliertes Speiseöl in Gaststätten
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat Münchner Gastwirte aufgefordert, auf Speiseöl aus genmanipulierter Soja zu verzichten. Bei einer Aktion hatten Mitglieder des Greenpeace-Teams "Team50plus" in sechs von 18 Münchner Gasthäusern Öl aus genmanipulierten Sojapflanzen entdeckt. Immerhin vier der sechs Lokale erklärten sich bereit, künftig auf gentechnikfreies Öl umzusteigen, teilte Greenpeace mit. Dazu gehörten das "Hofbräuhaus" sowie die Restaurants "Mövenpick" und "Augustiner-Restaurant".
Im Rahmen der "geGENtour 2005" haben die Greenpeace-Aktivisten in den letzten Wochen zahlreiche Gasthäuser in Hamburg und Köln besucht, um Kontrollen durchzuführen und Gastwirte über die gesetzlichen Bestimmungen zur Kennzeichnung genmanipulierter Lebensmittel aufzuklären. Danach müssen Restaurants die Verwendung genmanipulierter Zutaten auf der Speisekarte vermerken. Fehle der Hinweis, machten sich die Gastwirte strafbar und müssten mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro rechnen, so Greenpeace.


