Kirchengemeinden sollen nur noch Produkte aus "Fairem Handel" kaufen
Kirchengemeinden sollen nur noch Produkte aus "Fairem Handel" kaufen
Evangelische Kirchengemeinden in Bayern sollen künftig nur noch Produkte aus dem "Fairen Handel" kaufen. Bei Anschaffungen sollen Waren ausgeschlossen werden, die etwa mit ausbeuterischer Kinderarbeit gefertigt wurden. Das beschloss das Kirchenparlament der 2,6 Millionen Protestanten am Donnerstag zum Abschluss seiner fünftägigen Sitzung in Bayreuth.
Die Landessynode als kirchenleitendes Gremium appellierte an die rund 1.540 evangelischen Gemeinden, bei Anschaffungen auf entsprechende Gütesiegel zu achten. Weiter sind Aufklärung und Informationsveranstaltung zum Thema geplant. Von Kinderarbeit betroffen sind vor allem Produkte wie Spielwaren, Textilien, Teppiche, Holz- und Lederwaren, aber auch Sportartikel wie Fußbälle oder Lebensmittel wie Kakao, Obst und Gemüse.


