Medien und Werbung sollen Altersgruppen stärker differenzieren
Medien und Werbung sollen Altersgruppen stärker differenzieren
Tutzinger Medientage: Altersübergreifende Werbung und Programmplanung nötig
Medien und Werbung sollten dringend die bisherigen Zielgruppen "14 bis 49 Jahre" und "50+" differenzieren. Das haben Experten zum Abschluss der Tutzinger Medientage am Dienstag in der bayerischen Evangelischen Akademie betont. Mediennutzung und Einkaufsverhalten seien nicht mehr so stark an der Zugehörigkeit zu einer Altersgruppe, sondern am individuellen Lebensstil ablesbar. Aktive und flexible Senioren ähnelten leistungsbereiten jungen Menschen stärker als den passiven in der eigenen Altersgruppe.
Christoph Wild von der ARD-Werbegesellschaft "Sales and Services" (Frankfurt) erklärte, dass der altersübergreifenden Werbung die Zukunft gehöre. Ältere Bevölkerungsgruppen bräuchten allerdings gelegentlich eine andere und ausführlichere Produktinformation als die Jüngeren. Eine Werbung, die Handys als "Abspielstation für Klingeltöne" anpreise, komme bei Älteren natürlich nicht an.


