Augsburg stellt Programm zum Hohen Friedensfest vor

Meldung lang | epd - Landesdienst Bayern

Augsburg stellt Programm zum Hohen Friedensfest vor

Mit dem Begriff "Ortswechsel" ist das Festprogramm zum diesjährigen Augsburger Hohen Friedensfest überschrieben. Es solle 120 Programmpunkte umfassen, kündigte der städtische Kulturreferent Peter Grab bei der Vorstellung am Dienstag an. Vom 7. Juli bis zum Friedensfest am 8. August stehen passend zum Motto Begriffe wie "Heimat", "Abreise", "Unterwegssein" oder "Fremde" im Mittelpunkt. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Staates Israel werden Porträts von Emigranten gezeigt.

Die Kirchen widmen sich dem Sonderthema "Pilgerschaft". Wie die Leiterin des Projektbüros "Pax", Eva-Maria Müller, sagte, wolle man mit dem Programm "der Stadtgesellschaft Perspektivwechsel ermöglichen".

Ein Höhepunkt des Programms soll das Theaterstück "Zugvögel" im "Bahnpark" Augsburg werden, das eine multinationale Autorenwerkstatt mit einer Theaterwerkstatt entwickelt hat. Die 25 Szenen würden sich rund um eine slowenische Lok aus dem Jahre 1930 abspielen, hieß es weiter.

Am Tag des Friedensfestes, der in Augsburg ein gesetzlicher Feiertag ist, wird in diesem Jahr der Preisträger des Augsburger Friedenspreises bekannt gegeben. Die Auszeichnung wird alle drei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich um ein tolerantes und friedfertiges Miteinander verdient machen. Zu den Preisträgern zählen neben anderen der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der ehemalige Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, und der polnische Bischof Alfred Nossol.

(Artikel vom 24.06.2008)