Diakoniepräsident befürchtet "katastrophalen" Erziehermangel -
Diakoniepräsident befürchtet "katastrophalen" Erziehermangel -
Auch an den Berufsschulen für Altenpflege bleiben Plätze frei
Der Präsident des Diakonischen Werks Bayern, Ludwig Markert, befürchtet einen "katastrophalen Mangel" bei Erzieherinnen und Erziehern im Freistaat. Bis zum Jahr 2013 seien 8.000 Kräfte zusätzlich erforderlich. Sie seien unter anderem für den Ausbau der Krippen nötig, sagte Markert am Montag vor der evangelischen Landessynode in Straubing.
Außerdem habe die neue Regierungskoalition von CSU und FDP einen höheren Personalschlüssel für Kinderbetreuungseinrichtungen vereinbart. Die Studierenden an allen bayerischen Fachakademien würden im Moment den Bedarf für Erzieher in der Landeshauptstadt München decken.
Sehr große Engpässe sieht Markert auch in der Altenpflege auf die bayerische Gesellschaft zukommen. An den berufsbildenden Schulen blieben derzeit schon Ausbildungsplätze frei, so der Diakoniepräsident.


