Migranten beraten Landsleute in Gesundheitsfragen
Migranten beraten Landsleute in Gesundheitsfragen
Informationsmaterial erreicht viele Ausländer nicht
Der Gesundheitszustand von Migranten ist deutlich schlechter und die Lebenserwartung kürzer als im Bevölkerungsdurchschnitt. Darauf hat der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) am Dienstag hingewiesen. Da die Kenntnisse des deutschen Gesundheitssystems bei Migranten oft nur gering sind und medizinisches Informationsmaterial, das nur in deutscher Sprache vorliegt, sie nur selten erreicht, bildet der BKK-Bundesverband in Zusammenarbeit mit 30 regionalen Partnern engagierte Migranten zu ehrenamtlichen interkulturellen Gesundheitsmediatoren aus.
In München beginnt am 28. April in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Zentrum für Transkulturelle Medizin und der Landeshauptstadt München ein neuer Kurs. Die Teilnehmer lernen in den für sie kostenlosen Schulungen, Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen zu planen und Informationen "verständlich und kultursensibel" zu vermitteln. Kontakt: Britta Lenk-Neumann (Tel.: 089/43909028; E-Mail: Lenk-Neumann@bayzent.de).


