Forschungsklonen: Sozialministerin Stewens befürchtet Aufweichung

Meldung kurz | epd - Landesdienst Bayern

Forschungsklonen: Sozialministerin Stewens befürchtet Aufweichung

Die bayerische Sozialministerin Christa Stewens befürchtet in der Diskussion um das Forschungsklonen eine Aufweichung des Lebensschutzes. Es sei notwendig, menschliches Leben "von Anfang an vollumfänglich zu schützen", teilte Stewens am Montag in München mit.

Die Forschung an embryonalen Stammzellen führe zu einer Ökonomisierung und Kommerzialisierung des Menschen. Auch um bessere Behandlungsmöglichkeiten gegen menschliche Leiden zu finden, dürfe nicht der Weg des Forschungsklonens gegangen werden. "Hier müssen wir uns auf andere Möglichkeiten konzentrieren - beispielsweise die ethisch unbedenkliche Forschung mit adulten Stammzellen", so Stewens.

(Artikel vom 23.05.2005)