Boykott von Essenspaketen geht in die vierte Woche
Boykott von Essenspaketen geht in die vierte Woche
Kritik an fehlenden Vollkornprodukten für Pausenbrot
Der Boykott von Essenspaketen in der Münchner Asylunterkunft an der Emma-Ihrer-Straße geht am Mittwoch (25. Mai) in die vierte Woche. Die Flüchtlinge fordern mit Unterstützung des Münchner und des Bayerischen Flüchtlingsrates und der Flüchtlingshilfsorganisation "Karawane" und Bayerischem Flüchtlingsrat, dass sie sich ihre Nahrungsmittel durch Geldzuweisung selber aussuchen dürfen.
In einer Pressemitteilung vom Dienstag weisen die Unterstützer-Organisationen darauf hin, dass die Essenspakete zu wenig Obst und zu wenig Vollkornprodukte enthalten. Dadurch könnten die Flüchtlingskinder auch nur ein
"Pausenbrot zweiter Klasse" mit in die Schule nehmen. "Den Geschmack von frischer Milch lernen Flüchtlingskinder in München nie kennen", so die Unterstützer.


