Kinder sind der "Draht in die Zukunft"
Kinder sind der "Draht in die Zukunft"
Deutsche "First Lady": Erziehung ist Form von Karriere
Für mehr Mut zum Kind und den schulischen Religionsunterricht hat sich die deutsche "First Lady", Eva Luise Köhler, ausgesprochen. Kinder zu haben sei eine Freude und bereichere das Leben, sagte die Frau des Bundespräsidenten in einem Interview mit der Wochenzeitung "Sonntagsblatt" (München). Ohne Kinder "verlieren wir den Draht in die Zukunft". Der Kinderwunsch müsse nicht einen Verzicht auf berufliche Karriere bedeuten. Erziehung sei auch eine "Form von Karriere", betonte Eva Luise Köhler. Dabei seien auch "Gesellschaft, Politik und Wirtschaft" gefragt. Denn auch die Väter sollten mehr Chancen haben, ihre Kinder zu begleiten.
Der schulische Religionsunterricht ist nach Überzeugung der "First Lady" unverzichtbar, weil zum "Menschsein auch ein spirituelles Element" gehöre. Außerdem werde im Religionsunterricht die Achtung vor dem Menschen und der Schöpfung vermittelt, betonte Frau Köhler, die selbst an einer Grundschule Religionsunterricht gegeben hat.


