Blinde lesen die Confessio Augustana
Blinde lesen die Confessio Augustana
Texte in Blindenschrift stehen zur Verfügung
Einen Besuch in Augsburg an diesem Wochenende (24. bis 26. Juli) nutzen die Betreuten der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge des Evangelischen Dekanats München, um Texte aus der "Confessio Augustana", der Bekenntnisschrift lutherischer Christen, zu lesen. Die Unterlagen in Blindenschrift stellte die Blinden- und Sehbehindertenseelsorge der bayerischen Landeskirche in Nürnberg her. Der Augsburger Pfarrer Christian Holler wird dazu referieren. Elisabeth Schneider-Böklen, ehrenamtliche Blinden-Pfarrerin in München, unterstreicht, wie wichtig auch für blinde Menschen der Besuch von bedeutenden historischen Orten ist. "Auch sie werden dort in den Bann historischer Ereignisse gezogen, auch wenn sie Einzelheiten nicht sehen können", sagt die Pfarrerin
Augsburg feiert in diesem Jahr zwei religionsgeschichtlich bedeutende Jubiläen. Die "Confessio Augustana" wird 475 Jahre alt. 450 Jahre ist es her, dass der Augsburger Religionsfrieden, die "Pax Augustana", auf einem Reichstag in der Stadt am Lech verabschiedet wurde.


