Kulturprojekt "Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010" startet

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Kulturprojekt "Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010" startet

Unter dem Titel "Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010" startet am Aschermittwoch (17. Februar) ein neues Kulturprojekt. Dazu finden bis zum 21. November rund 80 Veranstaltungen zu Schauspiel, Musik und Kunst statt, die Angst und Hoffnung thematisieren. Als überregionale Höhepunkte kündigen die Veranstalter "Das Große Welttheater" von Pedro Calderòn de la Barca ab 18. Juli und eine Gegenüberstellung apokalyptischer Zyklen des Renaissance-Künstlers Albrecht Dürer und des Impressionisten Max Beckmann vom 1. Oktober bis 21. November im Museum am Dom an. Den Auftakt bildet der Aschermittwoch der Künstler, den Abschluss ein Abendlob am 21. November.

Das Projekt geht auf eine Initiative des Kunstreferenten der Diözese Würzburg, Jürgen Lenssen, und der katholischen Domschule aus. Sie konnten zahlreiche Kunstschaffende und Wissenschaftler für das Projekt gewinnen. Auch die evangelische Kirche ist beteiligt. Begleitend zu dem Projekt bietet das Evangelische Bildungszentrum Würzburg eine Vortragsreihe zu den Anfängen des Christentums und des apokalyptischen Weltbilds an.

Das Wort Apokalypse kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Enthüllung. Die Apokalypse der Bibel enthält die Vision des Weltendes oder Weltuntergangs - allerdings nicht im Sinne eines endgültigen Endes und freilich ohne eine Zeitangabe. Die Offenbarung des Johannes berichtet vielmehr von einer neuen oder verwandelten Welt.

Internet: www.endspiel2010.de (0241)

(Artikel vom 15.02.2010)