Diakoniepräsident nimmt Hartz-IV-Empfänger in Schutz

Meldung kurz | epd - Landesdienst Bayern

Diakoniepräsident nimmt Hartz-IV-Empfänger in Schutz

Der bayerische Diakoniepräsident Ludwig Markert hat sich gegen die Diffamierung von Hartz-IV-Empfängern durch Politiker gewandt. Es sei eine Missachtung der Menschenwürde, wenn Langzeitarbeitslose pauschal der Arbeitsverweigerung bezichtigt würden, schreibt er in einem am Dienstag in Nürnberg veröffentlichten Brief an die bayerischen Bundestagsabgeordneten.

Zugleich erneuerte Markert die Forderungen der Diakonie nach Erhöhung der Regelsätze, Beibehaltung der Job-Center und weniger Bürokratie. "Diese Menschen brauchen keine unnötige Gängelung, sondern effektive Hilfe bei der Suche nach Arbeit", heißt es im Forderungskatalog. (0343)

(Artikel vom 02.03.2010)