Diözesanmuseum Freising zeigt wertvolle Andachtsbilder

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Diözesanmuseum Freising zeigt wertvolle Andachtsbilder

Andachtsbilder aus kostbarer Spitze und Pergamentpapier zählten im 17. und 18. Jahrhundert zu den Kostbarkeiten eines jeden Haushaltes. Die kleinen Bildchen, die Heilige sowie weltliche und geistliche Allegorien zeigten, wurden sorgfältig aufbewahrt. Die Freisinger Künstlerin Sonja Seibold hat in den vergangenen zwanzig Jahren über 130 Andachtsbilder zusammengetragen. Die Sammlung wird ab 17. März bis 30. Mai in einer Sonderausstellung im Diözesanmuseum Freising prasentiert, wie das Museum am Mittwoch mitteilte.

Die Pergament- und Spitzenbildchen dienten den Besitzern zur persönlichen Andacht und wurden traditionell im Gebetbuch aufbewahrt. Später wurden sie eingerahmt und im Haus aufgehängt. Im 17. und 18. Jahrhundert waren Andachtsbildchen oft der einzige Bildschmuck in den Stuben. Sie erinnerten an Wallfahrten oder Jubiläen und wurden zu Namenstagen, an Weihnachten oder Neujahr verschenkt.

Die Ausstellung unter dem Titel "Spitzenleistung" ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Internet: www.dioezesanmuseum-freising.de (0414)

(Artikel vom 10.03.2010)