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Veröffentlicht auf EPV - Evangelischer Presseverband für Bayern (http://www.epv.de)

Firmenchefin baut Kapelle

Firmenchefin baut Kapelle

Außergewöhnlicher Sakralbau auf einem Kulmbacher Werksgelände

Eine eigene Kapelle mit Glockenturm hat eine Kulmbacher Unternehmerin auf ihrem Betriebsgelände für die rund 35 Mitarbeiter, aber auch für die Öffentlichkeit errichtet. "Das Kirchlein ist nach der endgültigen Fertigstellung für alle da", sagte Marianne Hueber am Donnerstag dem epd. Die 76-jährige Seniorchefin der Edelstahlgießerei und Maschinenbaufirma Hueber hat sich damit selbst einen langgehegten Herzenswunsch erfüllt.

Ein mit Kirchenarchitektur vertrauter Architekt hat die Pläne für den kleinen Sakralbau entworfen. Bis Spätsommer könnten die Inneneinrichtung mit dem Altar sowie die Außenanlagen vollendet sein. Einen Namen hat Hueber für das Bauwerk vorerst noch nicht gefunden. Mit dem Kapellenbau wolle sie Gott danken, dass er sie auch durch schwierigste Zeiten gut geleitet habe. Zudem wolle sie damit auch ein Zeichen für den Frieden in der Welt setzen.

Die Katholikin geht davon aus, dass ihre Kapelle noch der Genehmigung durch das Erzbischöfliche Ordinariat bedarf, bevor eine formelle Weihe erfolgen kann. Denkbar ist für sie auch eine ökumenische Weihe durch die beiden großen Kirchen.

Ein vergleichbarer Sakralbau auf einem Werksgelände in Deutschland ist Hueber nicht bekannt, wohl aber in Finnland: Bei einer Messe konnte sie in Erfahrung bringen, dass in dem skandinavischen Land fast zeitgleich ein ähnliches Bauwerk entstanden ist. (0421)

(Artikel vom 11.03.2010)

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http://www.epv.de/node/5483