Landtag sammelt Briefmarken für Diakonie
Landtag sammelt Briefmarken für Diakonie
Im Landtagsamt treffen durchschnittlich pro Tag 150 Briefe und Pakete ein. Macht pro Woche an die 500 Briefmarken. Die werden jetzt fein säuberlich ausgeschnitten und in eine Sammelbox gelegt. Anschließend gehen sie an die Herzogsägmühler Werkstätten im oberbayerischen Peinting. Dort arbeiten 28 Beschäftigte, die wegen einer Erkrankung oder Behinderung auf besonders gestaltete Arbeitsplätze angewiesen sind. Zum Beispiel Briefmarken begutachten und sortieren und an Sammler, auf Briefmarkenbörsen oder im Internet verkaufen.
"Die Anregung hierzu kam von einer engagierten Münchner Bürgerin", erläuterte Landtagspräsident Alois Glück die Aktion. "Die Idee ist so gut, dass wir ab sofort mit dem Sammeln beginnen wollen. Einfach ausschneiden, in die Sammelbox legen, das ist alles und hilft doch viel." Ohne großen Aufwand werde damit eine sinnvolle Initiative für Menschen mit Behinderung unterstützt.


