Klosterbelebung soll weitergehen
Klosterbelebung soll weitergehen
Geberkonferenz endete ohne verbindliche Finanzierungszusagen
Die geplante Sanierung und Belebung des ehemaligen Klosters Heidenheim (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) wird nach Ansicht des Heidenheimer evangelischen Dekans Klaus Kuhn weitergehen. Bei einer Konferenz der beteiligten Zuschussgeber am Mittwoch in Heidenheim kündigten Vertreter des bayerischen Finanzministeriums an, die für die Instandsetzung "von Dach und Fach" benötigten Gelder in den nächsten Doppelhaushalt des Freistaates einzustellen. Konkrete Förderzusagen der weiteren potenziellen Fördergeber wurden allerdings auf den Herbst vertagt. Ein Zweckverband aus kirchlichen und staatlichen Trägern bemüht sich seit Jahren um ein Nutzungskonzept für das denkmalgeschützte Barockgebäude.
Kuhn wertete es in einer Pressemitteilung insbesondere als "erfreulich", dass die Konferenz das inhaltliche Konzept des Zweckverbandes Kloster Heidenheim grundsätzlich als tragfähig eingestuft worden sei. Das ehemalige Benediktinerkloster soll künftig als Anlaufstelle für Gäste der Region dienen und benediktinisch geprägte Bildungsangebote machen. Der museale Bereich des Konzeptes, so Kuhn, sei gar wegen seiner "hyperinnovativen Didaktik" gelobt worden.
Ein Steuerprüfer hat im Auftrag des Finanzministeriums eine Umsatz- und Ertragsplanung für die Jahre 2012 bis 2015 erstellt, die nach Kuhns Ansicht die jüngst vom evangelischen Landeskirchenrat geäußerten Bedenken gegenüber der Finanzierbarkeit des Projektes entkräftet. Bis Herbst will der Zweckverband einen Zeitplan für die Umsetzung der Baumaßnahmen vorlegen. (0858)


