Gute Berufsaussichten für bayerische Theologiestudenten - Landeskirchlicher Personalchef: Zugang zum Pfarrerberuf bleibt offen
Gute Berufsaussichten für bayerische Theologiestudenten - Landeskirchlicher Personalchef: Zugang zum Pfarrerberuf bleibt offen
Wer in Bayern evangelische Theologie studiert, muss keine Angst haben, dass ihn die Kirche am Ende nicht brauchen kann. "Entgegen anderslautenden Befürchtungen werden wir den Zugang zum Pfarrdienst nicht drosseln", sagte Oberkirchenrat Helmut Völkel, Personalchef der bayerischen Landeskirche, am Montag in Ansbach dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Die Kirche werde auch in den kommenden Jahren jährlich rund 50 Theologiestudierende in das Vikariat übernehmen. "Das ist eine gute Botschaft für die jungen Leute", betonte Völkel. Überlegungen, den Zugangskorridor auf 30 zu verengen, seien vom Tisch. Die Befürchtungen waren aufgekommen, weil die Landeskirche die Zahl der Pfarrstellen reduziert und gleichzeitig Pfarrern, die sich bisher eine Stelle mit ihrem Ehepartner geteilt haben, nach einem Beschluss des Kirchenverwaltungsgerichts eine volle Stelle anbieten muss. (1343)


