Ingo Friedrich befürchtet heimliche Legalisierung der Bigamie
Ingo Friedrich befürchtet heimliche Legalisierung der Bigamie
Niederländische "Doppelehe" passt nicht ins christliche Europa
Der Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CSU, der Europaparlamentarier Ingo Friedrich (Gunzenhausen), fürchtet um den Schutz von Ehe und Familie in Europa. Anlass sind Medienberichte, wonach in den Niederlanden ein 46-jähriger Mann neben seiner Ehe noch eine weitere offizielle Lebenspartnerschaft mit einer Frau eingegangen ist.
Offensichtlich ermögliche das niederländische Partnerschaftsgesetz eine "Heirat mit zwei Damen in weißem Brautkleid", wundert sich Friedrich. So etwas dürfe im christlichen Europa nicht akzeptiert werden, erklärte er am Freitag in Brüssel. Die Vielehe widerspreche diametral dem europäischen Wertekanon. Friedrich, der auch stellvertretender CSU-Parteivorsitzender ist, nannte den niederländischen Vorgang "Legalisierung der Bigamie durch die Hintertür".


