Bundespreis für kulturelle Bildung verliehen

Meldung kurz | epd - Landesdienst Bayern

Bundespreis für kulturelle Bildung verliehen

Der Preis für kulturelle Bildung des Bundeskulturbeauftragten geht in diesem Jahr an drei Projekte aus München, Brandenburg und Bremen. Die mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde im brandenburgischen Schloss Genshagen von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) an die "Hauptschule der Freiheit" der Münchner Kammerspiele, das Musiktheaterprojekt "Dorf macht Oper!" aus der Prignitz und das Bremer Kochkulturprojekt "Götterspeise und Suppenkasper" verliehen. "In der Hauptschule der Freiheit" haben Theaterleute gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Schülern einer Hauptschule Theaterstücke entwickelt und inszeniert.

Damit würden bundesweit vorbildliche innovative Projekte geehrt, die unterrepräsentierten Zielgruppen einen besonderen Stellenwert einräumen, erklärte Neumann. Kunst und Kultur müssten im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung stärker zum Einsatz kommen. Armut beruhe auch auf mangelnder Teilhabe an Kultur und Bildung oder ziehe diese nach sich. Eine Fachjury hatte zuvor bundesweit zehn Projekte für den Preis nominiert. Die Auszeichnung wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal vergeben. Die Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro. (1557)

(Artikel vom 30.08.2010)