Robert Geisendörfer: Stationen auf dem Lebensweg des evangelischen Publizisten
Robert Geisendörfer: Stationen auf dem Lebensweg des evangelischen Publizisten
Der evangelische Publizist Robert Geisendörfer, der am 1. September 100 Jahre alt geworden wäre, war der Mentor der Evangelischen Publizistik im Nachkriegsdeutschland. Der Theologe war Direktor des Evangelischen Presseverbandes für Bayern, später Fernsehbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und gründete im Juli 1973 das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik. Einige Daten zu seinem Werdegang.
1. September 1910 - Robert Geisendörfer wird in Würzburg geboren
1937 bis 1947 - Pfarrer in Brannenburg am Inn
1940 heiratet Geisendörfer die Lehrerin Ingeborg Schaudig, die später Bundestagsabgeordnete der CSU wird (1953-1972)
Ab 1947 - Direktor des Evangelischen Presseverbandes für Bayern in München
Ab 1960 - Fernsehbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
1960 - Gründung der Evangelischen Produktionsfirma Eikon
Ab 1963 - kirchlicher Senderbeauftragter für das ZDF
Ab 1967 - Geschäftsführer des Evangelischen Presseverbandes für Deutschland
Von 1968 bis 1973 - Vorsitzender des Publizistischen Ausschusses der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands
Ab 1973 - Direktor des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik in Frankfurt am Main
Am 26. Februar 1976 stirbt Geisendörfer in Frankfurt am Main


