Festgottesdienst nach Sanierung der Dinkelsbühler Heilig-Geist-Kirche
Festgottesdienst nach Sanierung der Dinkelsbühler Heilig-Geist-Kirche
Nach einer zweijährigen Schließung wegen Einsturzgefahr wird die frisch sanierte Spitalkirche Heilig Geist in Dinkelsbühl (Kreis Ansbach) am Sonntag (17. Oktober) mit einem Festgottesdienst wieder eröffnet. Die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat die Sanierungsarbeiten an der mehrere hundert Jahre alten Kirche mit 350.000 Euro unterstützt, wie die Stiftung am Donnerstag in Bonn mitteilte. Der Gottesdienst findet um 10 Uhr statt.
Das Spital zum Heiligen Geist wurde um 1282 gegründet und nach 1380 weitgehend neu errichtet. Bei den heutigen Gebäuden handelt es sich um eine geschlossene, im 15. und 17. Jahrhundert entstandene Dreiflügelanlage südlich der Kirche. Der Bau der Kirche selbst begann im Jahr 1380, sie diente bereits 1532 lutherischem Bekenntnis und wurde 1567 der evangelischen Gemeinde als Pfarrkirche zugewiesen. Das Innere der Kirche wurde von 1772 bis 1774 barock umgestaltet.
Nach der Beseitigung der umfangreichen Schäden im Dachtragwerk und an den Fußpunkten der Dachkonstruktion gehört die Heilig-Geist-Kirche zu den mehr als 160 Projekten, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bisher allein in Bayern gefördert hat. (1851)


