Landessynode entscheidet sich gegen Direktwahl
Meldung kurz | epd - Landesdienst Bayern
Landessynode entscheidet sich gegen Direktwahl
In der bayerischen Landeskirche wird es keine "Urwahl" für die Landessynode, dem Kirchenparlament der 2,7 Millionen bayerischen Protestanten, geben. Von den insgesamt 108 Synodalen stimmten nur 26 für eine entsprechende Gesetzesänderung. Somit werden die Synodalen auch in Zukunft von den rund 12.000 Kirchenvorstehern der 1.530 evangelischen Kirchengemeinden gewählt.
In einem Antrag hatten 28 Synodale gefordert, dass alle Kirchenmitglieder über 14 Jahren die Synode wählen sollten. Damit sollten mehr Menschen die Möglichkeit bekommen, an der "Gestaltung des kirchlichen Lebens mitzuwirken" und zum "Willensbildungsprozess" in der Kirche beizutragen, wurde der Antrag begründet.
(Artikel vom 24.11.2005)


