Fürstin Gloria empfiehlt Bischofskritikern Übertritt zum Protestantismus
Fürstin Gloria empfiehlt Bischofskritikern Übertritt zum Protestantismus
Nach der massiven Kritik von Bischofskollegen und Laien bekommt der Regensburger katholische Bischof Gerhard Ludwig Müller nun Rückendeckung für sein Vorgehen: Die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis empfahl den Kritikern von Bischof Müller, zum Protestantismus zu konvertieren. "Die evangelische Kirche braucht dringend neue, engagierte Leute und gewährt allen ausreichend Freiheiten, um sich auszutoben", schreibt die Adelige in einem Leserbrief an die "Mittelbayerische Zeitung".
Die Kritik am Vorgehen des Bischofs und die Auflösung der Laienräte nennt sie einen "Zwergerl-Aufstand", unwürdig einer Stadt, die sich auf den Besuch des Papstes im kommenden Jahr vorbereite. Dem Zentralkomitee der Deutschen Katholiken, der Müllers Vorgehen als "Rechtsbruch" ablehnte, wirft die Fürstin vor, der katholischen Kirche ihre Tradition und den Gläubigen ihre Verbundenheit mit Papst und Bischöfen "austreiben" zu wollen.


