Amt für Gemeindedienst stellt Bereich "Offene Behindertenarbeit" ein

Meldung kurz | epd - Landesdienst Bayern

Amt für Gemeindedienst stellt Bereich "Offene Behindertenarbeit" ein

Das Amt für Gemeindedienst stellt zum Jahresende den Arbeitsbereich "Offene Behindertenarbeit" ein. Grund dafür sind die von der bayerischen evangelischen Landeskirche beschlossenen Kürzungen: Bis Ende 2006 muss das Amt für Gemeindedienst demnach rund 753.000 Euro einsparen, erklärte Geschäftsführer Ulrich Jakubek am Donnerstag auf epd-Anfrage.

"Der Bereich Offene Behindertenarbeit ist eine klassische diakonische Tätigkeit", so Jakubek. Dies sei ein weiterer Grund gewesen für die Ausgliederung des Arbeitsfeldes und die damit verbundene Auflösung einer halben Stelle.

In den vergangenen Jahren seien die Angebote der "Offenen Behindertenarbeit" jährlich von rund 120 Menschen mit Behinderungen genutzt geworden. Immerhin sollen künftig zwei Teilbereiche weitergeführt werden: Das Diakonische Werk Nürnberg und die Stadtmission wollen im Jahr 2006 eine Freizeit für Gehbehinderte Menschen ermöglichen. Auch die Evangelische Jugend will künftig Freizeiten für Menschen mit Behinderungen anbieten. Offen bleibe, ob diese Angebote auch über das Jahr 2006 beibehalten werden können, so Jakubek.

(Artikel vom 01.12.2005)