"Gesichter einer Freundschaft"
"Gesichter einer Freundschaft"
Neue Fakten über den Widerstandskreis "Weiße Rose"
Eine Ausstellung über die persönlichen Freundschaftsbeziehungen des Widerstandskreises "Weiße Rose" in der Nazi-Zeit wird vom 31. Januar bis 13. Februar 2005 in der Münchner Universität gezeigt. Sie wurde von der "Kulturinitiative Spuren" und der "Weißen Rose Stiftung" konzipiert. Die Ausstellungsmacher haben in schriftlichen Quellen recherchiert und mit Zeitzeugen, Verwandten und Freunden der "Weißen Rose" gesprochen. Dabei wurden viele bisher unbekannte Fakten über den Widerstandskreis gesichert.
"Die Weißen Rose war ein Kreis von Menschen mit Vorzügen und Schwächen und die Ausstellung hilft dabei, dass sie nicht zu heroischen Geschichtsfiguren erstarren", heißt es in der Einladung. Die für jedermann zugängliche Eröffnung findet am 1. Februar um 19 Uhr in der Aula der Münchner Universität statt. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 10 bis 22 Uhr, am Samstag von 10 bis 17 Uhr zu sehen.
Die Weiße Rose Stiftung ist ein eingetragener Verein. Sie wurde im Jahr 1987 von Überlebenden der Widerstandsgruppe gegründet. Die Gründung wurde unterstützt von den Städten und Gemeinden Berlin, Freiburg, Gräfelfing bei München, Hamburg, München, Saarbrücken, Stuttgart und Ulm, in denen die Mitglieder der Weißen Rose lebten und Widerstand leisteten. Ziel der Stiftung ist es, im In- und Ausland die Erinnerung an den Widerstand der Weißen Rose wach zu halten und Zeichen für die Zukunft zu setzen. Wichtigster Partner ist die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Dem Beirat gehören unter anderem an: Hildegard Hamm-Brücher, Charlotte Knobloch, Professorin Jutta Limbach, Professor Hans Mommsen, Johannes Rau, Erwin Teufel, Christian Ude und Hans-Jochen Vogel.


