Fluthilfe: Freistaat sucht 1.000 Patenschaften für Kinder

Meldung lang | epd - Landesdienst Bayern

Fluthilfe: Freistaat sucht 1.000 Patenschaften für Kinder

Bayern baut Trinkwasseranlagen und schickt Medikamente

Mit konkreten Hilfsprojekten will der Freistaat Bayern den Opfern der Flutkatastrophe in Südasien helfen. Kernpunkt der staatlichen Hilfe aus Bayern sind eine Million Euro für die Unterstützung der betroffenen bayerischen Familien. Sie sollen den Hinterbliebenen "schnell und unbürokratisch helfen", erklärte Ministerpräsident Edmund Stoiber im Anschluss an die Kabinetts-Sitzung am Montag in München.

Als konkrete Maßnahmen hat das Kabinett den Aufbau von Trinkwasseranlagen sowie umfangreiche Medikamentenlieferungen beschlossen. Neben den rund 300 bayerischen ehrenamtlichen THW-Helfern will Bayern außerdem rund 100 Feuerwehrleute in die Katastrophengebiete entsenden.

Stoiber erklärte, es sei ihm ein besonderes Anliegen, konkrete Hilfen für Waisen und hilfsbedürftige Kinder in den Flutregionen zu geben. Für mindestens 1.000 Kinder soll eine Patenschaft vermittelt werden. Diese soll den Kindern eine "Lebensperspektive und Hoffnung" zurückgeben, sagte Stoiber, der ebenfalls eine Patenschaft übernehmen will.

Wer eine Patenschaft bis zu 30 Euro im Monat übernehmen möchte, kann sich ab Dienstag (11. Januar) bei der Servicestelle der Staatsregierung unter Telefon 01801-201010 registrieren lassen.

(Artikel vom 10.01.2005)