Frosch-am-Kreuz-Streit zu den Akten gelegt
Frosch-am-Kreuz-Streit zu den Akten gelegt
Kirchen unterstützen wieder Bewerbung Regensburg für Kulturhauptstadt
Die Irritationen um die Darstellung eines gekreuzigten Frosches im Rahmen der Bewerbung der Stadt Regensburg um die europäische Kulturhauptstadt 2010 sind beigelegt. Das haben die Stadt Regensburg, das katholische bischöfliche Ordinariat und das evangelische Kreisdekanat Regensburg in einer gemeinsamen Erklärung am Donnerstag betont. Eine "vernünftige Aussprache" mit dem 2010-Projektmitarbeiter Veit Loers habe dies ergeben, so der evangelische Regionalbischof Hans-Martin Weiss.
Die Beteiligten des Gesprächs, Regionalbischof Weiss, der evangelische Dekan Gottfried Schoenauer, der katholische Generalvikar Wilhelm Gegenfurtner und Oberbürgermeister Hans Schaidinger hätten die Darstellung von Loers beim Gespräch, dass eine Blasphemie nicht beabsichtigt war, akzeptiert, heißt es in der Erklärung. Es habe aber auch "Einigkeit in dem Punkt geherrscht, das die Präsentation des gekreuzigten Frosches als Verletzung religiöser Gefühle gedeutet werden konnte und gedeutet worden ist". Dafür habe sich Loers erneut entschuldigt. Beide Kirchen wollen nun die Bewerbung Regensburgs wieder voll unterstützen.


