GfK-Studie: Einkommen in West und Ost nähert sich an

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GfK-Studie: Einkommen in West und Ost nähert sich an

Reichster Landkreis ist Starnberg, ärmster Mecklenburg-Vorpommern

Deutsche Verbraucher können für ihren Lebensunterhalt und den Konsum im Jahr 2005 durchschnittlich 17.087 Euro ausgeben. Damit erhöht sich das verfügbare Einkommen im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent, ist das Ergebnis einer Studie zur Kaufkraft der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die am Montag veröffentlicht wurde.

Der Studie zufolge nähert sich das Einkommen in Ost und West langsam an. Allerdings gibt es bei den 40 Regierungsbezirken in Deutschland nach wie vor große Einkommensunterschiede. An der Spitze steht der Bezirk Oberbayern mit durchschnittlich 20.091 Euro pro Einwohner und Jahr. Es folgen die Regierungsbezirke Darmstadt (19.533) und Stuttgart (19.097).

Die neuen Bundesländer holen gegenüber dem Westen auf. Das Einkommen liegt dort noch 20,1 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Der GfK-Studie zufolge schneiden die Regierungsbezirke Brandenburg (14.115), Leipzig (13.959) und Dresden (13.812) am besten ab. Das Schlusslicht bilden Halle (13.398), Dessau (13.358) und Mecklenburg-Vorpommern (13.221 Euro).

Bei den 439 Stadt- und Landkreisen in Deutschland schwankt die Kaufkraft enorm. Der reichste Landkreis ist Starnberg mit 23.644 Euro. In den ärmsten Landkreisen in Mecklenburg-Vorpommern müssen die Menschen allerdings mit weniger als 12.000 Euro auskommen.

(Artikel vom 17.01.2005)