Landesbischof: Krise hat an Finanzgebaren nur wenig geändert - Begegnung von Landeskirchenrat und Vereinigung der bayerischen Wirtschaft

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Landesbischof: Krise hat an Finanzgebaren nur wenig geändert - Begegnung von Landeskirchenrat und Vereinigung der bayerischen Wirtschaft

Die Finanzkrise hat nach Überzeugung des bayerischen Landesbischofs Johannes Friedrich am Verhalten der Banker weniger verändert als erwartet. Auch nach der schweren Krise sei es zu keinem grundsätzlichen Umdenken im Finanzgebaren der Banken gekommen, sagte der Bischof am Dienstag am Rande einer Begegnung von Landeskirchenrat und der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw). Die Kirche habe die Aufgabe, ein Vorbild als verlässliche Arbeitgeberin zu sein. Die Kirche könne nicht über Mindestlöhne reden, wenn sie selbst Beschäftigungsverhältnisse unter Mindestlohn-Niveau hätte.

Der vbw-Präsident Randolf Rodenstock hob die Übereinstimmung von Kirche und Wirtschaft hervor. Denn auch die Wirtschaft brauche Werte, wie die Krise gezeigt habe. Gemeinsamkeiten gebe es auch in der Sozialpolitik und ethischen Fragen. Themen der Begegnung von Landeskirchenrat und der Wirtschaftsvereinigung waren den Angaben zufolge wirtschaftsethische Fragestellungen und Aspekte der sozialen Marktwirtschaft. (0360)

(Artikel vom 22.02.2011)