Geschichte bekommt ein Gesicht
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Wanderausstellung "Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland" startet in München
München (epd) Aus Anlass des 60. Todestags von Anne Frank wurde in der Bayerischen Staatskanzlei die Wanderausstellung "Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland" eröffnet. Mit der Sonderschau, die durch ganz Deutschland touren wird, soll Jugendlichen "die Perversion eines rassenideologisch motivierten Völkermordes vor Augen geführt werden", sagte der Leiter der Staatskanzlei Erwin Huber (CSU) am Mittwoch in München.
Nach Worten von Staatssekretär Karl Freller werden ehrenamtliche Jugendliche die Besucher durch die Ausstellung führen. Gerade weil das Mädchen Anne Frank so empfunden habe wie andere Jugendliche auch, könne man hier Verständnis und Wachsamkeit zugleich erlernen. Die Jüdin Anne Frank wurde 1929 in Frankfurt am Main geboren und lebte zwei Jahre in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt mit ihrer Familie. Sie wurde entdeckt und starb im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen.
Die Wanderausstellung, die vom Anne-Frank-Haus Amsterdam und dem Anne-Frank-Zentrum Berlin entwickelt wurde, ist vom 27. Januar bis 5. März täglich von 10 bis 17 Uhr im Vestibül der Bayerischen Staatskanzlei zu sehen. Danach wird sie unter anderem in Kassel, Bremen und Münster gezeigt.


