Karin Seehofer besichtigt Projekt des Würzburger Blindeninstituts

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Karin Seehofer besichtigt Projekt des Würzburger Blindeninstituts

Die Ehefrau von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), Karin Seehofer, hat Spendengelder an die Würzburger Blindeninstitutsstiftung für ein Projekt vermittelt. Am Dienstag begutachtete die bayerische "First Lady" den Umbau eines Hauses, in dem künftig 30 Taubblinde besser leben und lernen können sollen. Von den hierzu notwendigen 4,4 Millionen Euro muss die Stiftung eine Million selbst beisteuern.

Für die Sponsorenaktion "Freundschaftsweg" übernahm Karin Seehofer nicht nur die Schirmherrschaft, sondern "öffnet uns Türen, an die wir allein niemals kämen", dankte Institutsvorstand Johannes Spielmann der Besucherin für ihr Engagement beim Fundraising. Wissbegierig ließ sich Karin Seehofer über den Fortgang und die konkreten Zwecke der Sanierung unterrichten. Sie erklärte ihr Engagement: "Viele Menschen kommen auf mich zu und fragen mich, ob ich jemanden weiß, dem sie sinnvoll etwas spenden können."

Wie sinnvoll Umbau und Erweiterung des Internats sind, erläuterte Spielmann: "Wir versuchen, die Erkenntnisse, die wir in 30 Jahren in der Taubblindenpädagogik gewonnen haben, baulich umzusetzen." Laut Jutta Wiese, der schulischen Leiterin dieser Sparte, ist die Würzburger Einrichtung eines von drei führenden großen deutschen Zentren neben Hannover und Potsdam, die sich der Schulbildung von Taubblinden widmen. Weitere Arbeitsbereiche des Blindeninstituts Würzburg liegen in der Förderung von Schwer- und Mehrfachbehinderten.

"Hier bekommen die Bewohner ein schönes, beruhigendes Umfeld", sagte Karin Seehofer nach der Baustellenbegehung. Sie ist mit der Auswirkung ihrer Spendengelder "sehr zufrieden". (0706)

(Artikel vom 29.03.2011)