Bündnis für Toleranz: Neuer Geschäftsführer Martin Becher wird ins Amt eingeführt

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Bündnis für Toleranz: Neuer Geschäftsführer Martin Becher wird ins Amt eingeführt

Der Nürnberger Martin Becher wird an diesem Montag (9. Mai) in einem Gottesdienst in München als neuer Geschäftsführer des "Bayerischen Bündnisses für Toleranz - Demokratie und Menschenwürde schützen" in sein Amt eingeführt. Den feierlichen Gottesdienst halten der Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx, und der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich. Unter Federführung der beiden großen Kirchen war das Bündnis 2005 gegründet worden. Darin haben sich seither rund 30 Institutionen, Verbände und Organisationen aus Kirchen, Politik, Wirtschaft, Bildung und anderen gesellschaftlichen Bereichen zusammengeschlossen.

Der 50-jährige Becher war in den vergangenen neun Jahren Landesgeschäftsführer der Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) mit Sitz in Nürnberg. Neben der Geschäftsführung des Bündnisses wird er auch die vom Bündnis getragene Projektstelle gegen Rechtsextremismus leiten, die im Evangelischen Bildungszentrum Alexandersbad angesiedelt ist. Bechers Vorgängerin, die promovierte Germanistin Simone Richter, war in den vergangenen vier Jahren maßgeblich an der Entstehung des Netzwerkes gegen rechtsradikale Umtriebe beteiligt.

Über die Projektstelle des Bündnisses wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Aktivitäten und Aktionen gegen rechte Gewalt ins Leben gerufen sowie auch Bürgerinitiativen in ihren Maßnahmen unterstützt. Neben der Arbeit gegen Rechtsextremismus, Demokratieerziehung und Stärkung der Menschenwürde soll das Thema Integration künftig stärker ins Blickfeld genommen werden.

Internet: bayerisches-buendnis-fuer-toleranz.de (1054)

(Artikel vom 08.05.2011)