Konfirmanden geben Tipps gegen Arbeitslosigkeit

Meldung lang | epd - Landesdienst Bayern

Konfirmanden geben Tipps gegen Arbeitslosigkeit

Infos im Gottesdienst und in einer Sonderausgabe des Gemeindebriefes

Mit den Problemen der Arbeitslosigkeit haben sich die rund 40 Konfirmanden der evangelischen Laetare-Kirchengemeinde im sozialen Brennpunkt München-Neuperlach beschäftigt. In einem Projekt-Gottesdienst und einer Sonderausgabe des Gemeindebriefes haben sie das Thema "Jung und (k)eine Arbeit" aufgearbeitet, Tipps für Menschen mit Arbeitsplatzsorgen gegeben und Hilfs- und Beratungseinrichtungen der evangelischen Kirche vorgestellt. Gemeindepfarrer Sebastian Kühnen lobt das Engagement der jungen Reporter: "Sie haben engagiert mitgearbeitet und eine ganze Menge gelernt."

Reportagen über das Münchner Arbeitslosenzentrum MALZ, eines der ältesten Arbeitslosenzentren in Deutschland, über die Arbeitslosenseelsorgerin Martina Keis, die Second-Hand-Einrichtungen "Gebrauchtwarenhaus" und "kleidsam" der Inneren Mission München und eine Betriebsbesichtigung in einem großen Autohaus finden sich in der Sonderausgabe des Gemeindebriefs. Tipps für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche werden gegeben. Die Richtlinien von Hartz IV werden erklärt.

Und es wird eine Einrichtung der berufsbezogenen Jugendhilfe "Junge Arbeit" im eigenen Stadtteil vorgestellt, die jenen hilft, die "wegen unterschiedlicher Hemmnisse keine Arbeits- oder Ausbildungsstelle finden", wie die Konfirmandinnen Melanie und Stephanie schreiben. "Häufig sind es junge Mütter mit einem Baby zu Hause, die nach Arbeit suchen", fügen sie hinzu.

(Artikel vom 21.02.2005)