Landesbischof würdigt Einsatz der Bundeswehr
Landesbischof würdigt Einsatz der Bundeswehr
Besuch bei Truppenübungsplätzen Hammelburg und Wildflecken (mit Bild)
Die humanitären Einsätze der Bundeswehr hat der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich gewürdigt. Die Soldaten würden damit einen wichtigen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten, betonte Friedrich nach einem Besuch von Ausbildungseinrichtungen für UN-Einsätze auf den unterfränkischen Truppenübungsplätzen Hammelburg und Wildflecken.
Als besonders wichtig bezeichnete der Landesbischof die Berücksichtigung kultureller und religiöser Unterschiede im Ausbildungsprogramm. Nach Angaben des Leiters der Infanterieschule Hammelburg, Brigadegeneral Johann Berger, wurden seit 1993 in Hammelburg und Wildflecken 110.000 Soldaten für Auslandseinsätze ausgebildet. Die Bundeswehr versuche dabei so realistisch wie möglich auf die Situation an den Krisenherden vorzubereiten. "Bei sogenannten Kindersoldaten hört es jedoch auf".
Der Landesbischof besuchte die "Ausbildungsdrehscheibe" Hammelburg/Wildflecken mit dem Ausbildungszentrum für Einsatze im Auftrag der Vereinten Nationen im Rahmen eines zweitägigen Besuchs im Dekanat Lohr am Main. Bei einem Gottesdienst in Lohr stellte er die Bedeutung des Kreuzes für Christen in den Mittelpunkt seiner Predigt.
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