Katholische Reformbewegung: Vom Dresdner Kirchentag sollen sichtbare Zeichen für die Einheit der Christen ausgehen
Katholische Reformbewegung: Vom Dresdner Kirchentag sollen sichtbare Zeichen für die Einheit der Christen ausgehen
Im Vorfeld des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Dresden hat die katholische Reformbewegung "Wir sind Kirche" die Kirchenleitungen aufgerufen, "endlich weitere sichtbare und wirkkräftige Zeichen der Einheit aller christlichen Kirchen umzusetzen". Statt Abgrenzung der einzelnen Kirchen sei die Profilierung des Christentums als Ganzes in der heutigen Zeit gefragt, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung.
In ihrem Appell erinnert die Reformbewegung an das 1. Ökumenische Pfingsttreffen vor 40 Jahren in Augsburg. Zu den wichtigsten Anliegen der ökumenischen Versammlung habe die gegenseitige Gastfreundschaft beim Abendmahl gehört. Seit diesem Pfingsttreffen vom 3. bis 5. Juni 1971 gebe es im Kirchenvolk ein "spürbar tiefes Verlangen auch nach Mahlgemeinschaft unter allen Christinnen und Christen". Als Symbol dafür werden bei dem kommenden Dresdner Kirchentag orange Bänder mit dem Aufdruck "Gemeinsame Mahlfeier" verteilt, wie "Wir sind Kirche" ankündigt. (1228)


