Im Alltag die CO2-Bilanz verbessern
Im Alltag die CO2-Bilanz verbessern
Erstmals werden mittelfränkische "Klimahelden" ausgezeichnet
Erstmals werden in Mittelfranken "Klimahelden" gekürt. An diesem Dienstag (31. Mai) zeichnet Bezirkstagspräsident Richard Bartsch in Bad Windsheim die besten Ideen für Klimaschutz und regionale Wertschöpfung aus. Sie sind im Rahmen eines 15-wöchigen Verbraucherprojekts "Klimawerkstätten" entstanden. Die Teilnehmer der "Klimawerkstätten" werden bei der Abschlussveranstaltung im Freilandmuseum Bad Windsheim ihre Arbeit und Erfahrungen erläutern.
Seit Januar haben sich im Raum Feuchtwangen und im Raum Triesdorf zwei Gruppen mit jeweils zehn Teilnehmern regelmäßig getroffen, um sich über Klima- und Ressourcenschutz auszutauschen. Ziel des Projekts war auch, als sogenanntes "Alltagsexperiment" konkrete Ideen im eigenen Umfeld in die Praxis umzusetzen, sagte Heiner Sindel, Sprecher der IG Regionalbewegung Mittelfranken, am Montag dem epd.
"In den Klimawerkstätten haben sich sensible Menschen zusammengefunden, die sich schon immer Gedanken über die Zukunft machen", so Sindel. Die Teilnehmer seien im Laufe des Projektes sensibilisiert worden, ihre persönliche CO2-Bilanz zu verbessern, indem sie bewusster leben und in den Bereichen Ernährung, Konsum, Mobilität und Energie ihre Gewohnheiten auf den Prüfstand stellen. Nun sollen sie ihre Erfahrungen als Multiplikatoren in ihrem Umfeld weitergeben.
So entstanden regionale Einkaufsführer für Bioprodukte, brachliegende Gartenflächen werden nun gemeinsam bewirtschaftet. Zudem gibt es ein Leih-Fahrrad-Projekt oder die gründliche Recherchearbeit zum Thema energieautarkes Wohnen. (1247)


