Japaner sollen Deutschland neu entdecken

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Japaner sollen Deutschland neu entdecken

Goethe-Institut organisiert "Deutschlandjahr" mit Kulturprogramm

Japaner sollen Deutschland neu entdecken: Das ist die Idee des "Deutschlandjahrs", das der japanische Kronprinz Naruhito und Bundespräsident Horst Köhler am 4. April in Tokyo eröffnen werden. Mehr als 400 Veranstaltungen sollen in den kommenden zwölf Monaten "Deutschland in einer weltoffenen und toleranten Weise präsentieren", teilte das Goethe-Institut am Donnerstag in München mit.

Den Beginn der Veranstaltungen markiert die Ausstellung "Das Göttliche in der Kunst - Meisterwerke der Berliner Museumsinsel" im Nationalmuseum Tokyo. Eine Woche lang, vom 4. bis 11. April, veranstaltet das Goethe-Institut in Roppongi Hills im Zentrum Tokyos ein Kulturprogramm - mit dem Jugend-Jazz-Orchester Hessen, der bayerischen Band "Biermösl-Blosn", Medienkunstwerken von Mischa Kuball, einer Moden- und einer Bärenschau. Zum Jahresprogramm gehören aber auch ein zweitägiges Musikfestival, Club-Events mit deutschen DJs, Theatergastspiele, Konzerte und weitere Ausstellungen.

Als kleinen Gag hat das Goethe-Institut einen Deutschkurs für das Handy mit dem Titel "MekiMekiDoitsugo" entwickelt. Im April soll außerdem das Projekt "TabiTabiDoitsu", eine virtuelle Reise über das Mobiltelefon, starten. Das komplette Programm kann abgerufen werden unter www.doitsu-nen.jp.

(Artikel vom 31.03.2005)